Musik und Infos für soziales Miteinander

Das Logo: Mit diesem Banner wirbt Rock for Tolerance für sich.

Hann. Münden. Vier Bands, viele Ehrenamtliche und mit dem Spaß an der Musik eine Botschaft: „Rock for Tolerance" steigt am kommenden Freitag, 21. Oktober, im Geschwister-Scholl-Haus, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 4, in Hann. Münden.

Einlass ist ab 19 Uhr. Auf dem Weg zu den vier Bands, die den Saal rocken wollen, können sich Besucher über verschiedene Initiativen und Einrichtungen informieren, die in der Dreiflüssestadt sozial aktiv sind.

„Wenn man Facebook aufmacht, sieht man nur Hass. Hass gegen Flüchtlinge, Hass gegen Andersfarbige", sagt Robert Maaßen, Sänger der Band „Best Before Monday“. Die Rockband will sich damit nicht abfinden und so stellten sie das Konzert für Toleranz und ein friedliches Miteinander auf die Beine.

Seit etwa einem Jahr bereiten sie das Rockkonzert vor. Gerade in der heutigen Zeit sei es immer wichtiger, nicht zu schweigen, wenn Rassismus und Hetze in sozialen Medien und im realen Leben verbreitet werden. „Wenn eine Sache wichtig ist, dann, dass alle gleich viel wert sind“, so Maaßen, „daher müssen wir gemeinsam gegen Rassismus laut werden.“ Was die Zuschauer beim Rock for Tolerance erwartet? „In erster Linie natürlich gute Musik, wir haben tolle Bands bekommen“, so Maaßen.

An Infoständen können Besucher Kontakte knüpfen zu sozialen Projekten in Hann. Münden. Daniel Koch von Lost Brian hat die Kontakte hergestellt.

So stellt das Diakonisches Werk eine Vielzahl an sozialen und integrativen Projekten vor, dazu gehört auch das Nähcafé, das wiederum in Kooperation mit dem Verein Bürgertreff einen Treffpunkt für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund bietet.

Die Bürgerinitiative ein.münden präsentiert sich, die Mündener Hilfe (Aufenthaltsmöglichkeit und Hilfe in vielen Bereichen für Wohnungslose) ist vertreten sowie das Spendenparlament (Unterstützung von sozialen und integrativen Projekten). Der Stadtjugendring und die Volkshochschule stellen ihr Youtube-Projekt gegen Fremdenhass vor, die Schülervertretung des Grotefend-Gymnasiums (Schule gegen Rassismus) ist mit von der Partie sowie Angela Burmeister (Privatperson, Betreuung einer geflüchteten Familie).

Übrigens: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert - denn die Initiatoren haben vor, ähnliche Verantaltungen in allen Städten des Fachwerk-Fünfecks stattfinden zu lassen, also auch in Einbeck, Duderstadt, Northeim und Osterode.

Die Bandpotraits gibt es hier: 

Best Before Monday

Green Machine

Marilyn’s Cage

Lost Brian

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