Musikexpress Hemeln mit starkem Auftritt

Hemeln. 500 begeisterte Besucher erlebten das zweistündige Konzert mit dem Musikexpress Hemeln in der Weserberglandhalle

500 Gäste waren am Samstagabend zum Konzert „Musik in allen Farben“ des Musikexpress Hemeln in die Weserberglandhalle gekommen.

Sie erlebten einen zweistündigen musikalischen Ausflug durch die Vielfalt des Repertoires aus Musical, Film, Operette, Pop und traditioneller Musik, teilweise waren es peppige Interpretationen.

Dabei waren 32 hochmotivierte Musikerinnen und Musiker, die lustvoll die Vorgaben ihres Dirigenten Folke Isenberg umsetzten. Mit einer bewundernswerten Bandbreite von Klangfarben gestalteten die Musiker unterschiedliche Stücke wie „Nessaja“, aus dem Peter Maffay Musical „Tabaluga“, die Popsongs „Girls. Girls, Girls“, „La Camisa Negra“, die Soundtracks von „Star Wars“ und „Dick und Doof“, eine „James Bond Suite“ und ein Potpourri der schönsten und bekanntesten Melodien aus Oper und Operette von Franz von Suppé. Schon das Auftaktwerk, der Soundtrack aus „Hawaii Five O“, ließ die hohe musikalische Qualität und Spielfreude erkennen. Diese Musiker müssen sich hinter keinem anderen Orchester der Region verstecken.

Eine humorvolle und lockere Moderation boten neben Folke Isenberg, Tobias Kühne, Frank Baake und Udo Isenberg. Sie erzählten dabei einiges zu den Stücken, den Dirigenten, und so manche Anekdote brachte die Besucher in der Weserberglandhalle zum Schmunzeln.

Was wäre ein Orchester ohne den Nachwuchs? Dieser steht beim Musikexpress ganz stark im Mittelpunkt. Mit den Liedern „Im Märzen der Bauer“, „Winter ade“ und „Boogie-Boogie“ erhielt der Nachwuchs mächtig Applaus.

In Erinnerung an den großen deutschen Bandleader, Komponisten und Musikproduzenten James Last präsentierte das Orchester mit „Biscaya“ eine großartige Leistung und demonstrierte, welches Potenzial an Technik und Darstellungskraft in ihm steckt.

Beim Säbeltanz aus dem Ballett „Gayaneh“, dem „Florentiner Marsch“ und der „lustigen Dorfschmiede“ bewies der Musikexpress einmal mehr klangliche Geschlossenheit, höchste rhythmische Präzision und außerordentliche musikalische Gewandtheit. Nicht zuletzt lag das am Dirigenten, der mit lockerer aber sicherer Hand den Musikern die Impulse gab.

Das begeisterte Publikum feierte das Konzert mit langanhaltendem Beifall für Dirigent und Orchester, dafür gab es zwei Zugaben. Am Ende waren sich alls einig: Das war ganz große Klasse. (zpy)

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