Nach dem Tod von 38-Jähriger: Verwaltung in Hann. Münden bekundet Trauer

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Ein Rauchmelder, nachträglich in den städtischen Unterkünften angebracht. 

Hann. Münden. Zum tragischen Tod der 38 Jahre alten Bewohnerin aus der Adalbert-Stifter-Straße, die in der Nacht zum Dienstag ihren Verletzungen erlegen ist, bekundet die gesamte Verwaltung der Stadt Hann. Münden ihre Trauer. Das teilt die Pressestelle der Stadt mit.

Die 38-Jährige und eine 76-jährige Frau befanden sich in städtischen Wohnung, in der es aus bislang unbekannter Ursache Mitte März gebrannt hat. Zwei Nachbarn hatten die Frauen aus dem Haus, in dem Bedürftige Personen untergebracht sind, geholt. Die 38-Jährige zog sich aber so schwere Brandverletzungen zu, den sie nun erlag.

Die Stadt hatte nach dem Feuer eingeräumt, dass in den Wohnungen an der Stifter-Straße keine Rauchmelder angebracht waren. Dies wurde nun geändert.

„Kooperativ“

Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen verantwortliche Mitarbeiter der Stadt Hann. Münden wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Unterlassen des Einbaus von Brandmeldern. In der Pressemitteilung der Stadt Hann. Münden heißt es weiter: „Die Verwaltungsleitung wird mit der Staatsanwaltschaft kooperativ zusammen arbeiten.“ 

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