Fünfte Wettbewerbs-Absage

Keine Förderung fürs Rathaus Hann. Münden

Historisches Rathaus Hann. Münden
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Das historische Rathaus ging zum fünften Mal beim Wettbewerb „Nationale Projekte des Städtebaus 2021“ leer aus.

Die Stadt Hann. Münden hatte keinen Erfolg beim fünften Antrag für das Projekt „Sanierung des historischen Rathauses“ im Wettbewerb „Nationale Projekte des Städtebaus 2021“.

Das teilte Hann. Mündens Stadtsprecherin Julia Bytom mit. „Groß ist die Enttäuschung in der Verwaltung nach Bekanntgabe der Auswahl der unterstützten Projekte“, so Bytom. Mit Goslar sei nur ein niedersächsisches Projekt in die Auswahl genommen worden.

Hann. Münden habe sich mit dem Historischen Rathaus aus der Weserrenaissance für das Programm beworben. Das geschah von 2014 bis 2018 sowie 2020 und nun im laufenden Jahr. Von Beginn an sei es für die Stadt Hann. Münden wichtig gewesen, an dieser Förderung teilhaben zu können. Diese Unterstützung hätte wesentlich zum Erhalt und zur Förderung der touristischen Beliebtheit des Gebäudes aus der Weserrenaissance beigetragen.

„Trotz professioneller Unterstützung bei der Antragstellung und bestem Netzwerk unserer hiesigen politischen Vertreter ist es abermals nicht gelungen, Berücksichtigung zu finden“, heißt es weiter in der Mitteilung. Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener danke dem Landtagsabgeordneten Gerd Hujahn (SPD) und den Bundestagsabgeordneten Fritz Güntzler (CDU), Konstantin Kuhle (FDP) und Jürgen Trittin (Grüne) sowie den Mitarbeitern im SPD-Büro in Göttingen für die Unterstützung bei der Bewerbung.

Deutschlandweit werden 24 Projekte mit insgesamt 75 Millionen Euro gefördert. Auf die Förderung hatten sich 98 Städte und Gemeinden aus dem ganzen Land beworben. Seit 2014 sind 193 Projekte des Städtebaus mit Bundesmitteln in Höhe von 596 Millionen Euro in das Programm aufgenommen worden. Weitere Infos unter nationale-staedtebauprojekte.de

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