Dreiflüssestadt soll attraktiv für Fachkräfte werden

Netzwerk will medizinische Versorgung stärken

Erfahrungsaustausch: Astrid Fährmann, Bettina Sachreiter-Rund und Andreas Balster (von links) stellten Bürgermeister Harald Wegener den Verein Netzwerk für Pflege, Altenhilfe, Beratung und Gesundheit vor. Foto: Bytom/nh

Hann. Münden. Die medizinische Versorgung in Hann. Münden soll für die Zukunft verbessert und das Gesundheitswesen gut aufgestellt werden.

Außerdem soll die Stadt attraktiver Arbeitsort für Fachkräfte sowie junge Leute werden, die einen Ausbildungsplatz im Gesundheitssektor suchen - so lautet das übergeordnete Ziel des Vereins Netzwerk für Pflege, Altenhilfe, Beratung und Gesundheit.

Kürzlich besuchten dessen 1. Vorsitzende Astrid Fährmann, 2. Vorsitzende Bettina Sachreiter-Rund und Schriftführer Andreas Balster Bürgermeister Harald Wegener im Rathaus. Das Team stellte exemplarisch den Arbeitskreis „Hospiz, Palliativ“ vor, der als einer von bislang sieben Arbeitskreisen im Netzwerk zusammenarbeitet.

Mit dem Netzwerk, das Krankenhäuser, Pflegeheime und Ambulante Pflegedienste in Hann. Münden und Umgebung im Jahr 2007 gegründet haben, sollen den Patienten, Kunden und Bewohnern der Einrichtungen im Altkreis Münden die Übergänge zwischen den verschiedenen Versorgern im Gesundheitswesen erleichtert und der Informationsfluss zwischen allen Beteiligten gestärkt werden.

Der Arbeitskreis Hospiz ist schon seit Gründung des Netzwerks aktiv und hat eine Verknüpfung der Akteure im Bereich der Versorgung sterbender Menschen erreicht, die dazu geführt hat, dass die Versorgungswege verkürzt und verbessert werden konnten.

Das Netzwerk bietet der Stadtverwaltung eine Zusammenarbeit an, um Bürgermeister Harald Wegener als kompetenter Ansprechpartner für die Fragen rund um die Gesundheitsversorgung (inklusive Pflege, sowie die Versorgung von Senioren in Hann. Münden zur Verfügung zu stehen.

Das Netzwerk stellt sich auf ihrer Internetseite vor; die Homepage wird im Moment für die Zukunft neu und moderner gestaltet. Die Informationen sind dabei jederzeit lesbar. Vorsitzende Astrid Fährmann ist im Nephrologischen Zentrum der AWO GSD gGmbH zu erreichen, 05541 996650.

Bürgermeister Harald Wegener zeigte sich sehr interessiert an einem Informationsaustausch mit dem Netzwerk und regte einen Austausch mit der Demografie-Beauftragten beim Landkreis Göttingen, Regina Meyer an. (red)

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