Vorträge und Workshops geplant

Neue Räume für die Jugendhilfe: Kulturlazarett bietet mehr Platz für Angebote 

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Nach dem diesjährigen Sommerfest hat der Mündener Künstler Stefan Bettge einige seiner Bilder für eine Ausstellung in den Räumen des Kulturlazaretts zur Verfügung gestellt. Sehr zur Freude von Jutta Lieb (links) und Nina Kruse. 

Die Jugendhilfe Münden hat jetzt mit dem Umzug in ein neues Gebäude in die Hannoversche Straße 4, mit einem höheren Platzangebot die Möglichkeit geschaffen, ihr Angebotsspektrum über den Bereich der Jugendhilfe zu erweitern, um sich so breiter aufzustellen.

Im Kulturlazarett ist der Bereich Jugend, Bildung, Kunst/Kultur (Jubiku) entstanden.

„Es können dort Fortbildungen für jedermann in allen Bereichen, Seminare, Workshops, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen stattfinden“, sagt dazu Geschäftsführerin Jutta Lieb. „Wir möchten damit eine weitere Gelegenheit schaffen, Menschen in Münden den Zugang zu Kunst und Kultur ermöglichen“, ergänzt Geschäftsführerin Nina Kruse. Es sind bereits Kooperationen entstanden, so kann eine enge Vernetzung mit anderen Bildungsträgern wachsen.

Ein neues Angebot ist auch die Vermietung von Räumlichkeiten für gelegentliche oder regelmäßige Veranstaltungen, Kurse, Workshops oder Besprechungen. Möglich ist eine einmalige Nutzung oder beispielsweise die Nutzung an einem bestimmten Wochentag über einen bestimmten Zeitraum.

Die Jugendhilfe

Die Jugendhilfe Münden ist als freier gemeinnütziger Träger im Altkreis Hann. Münden im Bereich der sozialpädagogischen Angebote für junge Menschen und ihre Familien tätig. Zurzeit werden sechs verschiedene Maßnahmen angeboten. Das ist die Betreuung von zwei Tagesgruppen für Kinder und Jugendliche von sechs bis zwölf Jahren und von zwölf bis 18 Jahren.

Sie werden von der Schule abgeholt, danach stehen Hausaufgabenbetreuung und Erarbeitung verschiedener Projekte an. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendamt stellt sicher, wo Förderbedarf nötig ist.

Ein weiteres Angebot ist Training für Gewaltprävention und Prävention sexueller Gewalt. Zu den flexiblen ambulanten Hilfen gehört unter anderem Erziehungsbeistand für Eltern. Auch ein Elterntraining wird angeboten.

Inucs

Ebenfalls zum Angebot der Jugendhilfe gehört die Inobhutnahme- und Clearingstelle (Inucs). Das ist eine Unterbringungsmöglichkeit für minderjährige Mädchen und Jungen in Krisen- und Notsituationen.

Veranstaltungen

  • Kostenloser Vortrag zum Thema: „Über-Lebenskunst“ am Mittwoch, 4. März, 19 bis 21 Uhr. Traumatische Erfahrungen und chronischer Stress können sich auf die Gesundheit auswirken. Schwere Lebenslagen können aber auch zum Ausgangspunkt für Veränderung und Wachstum werden. Der Vortrag ist die Auftaktveranstaltung zur Fortbildungsreihe „Überlebenskunst: theoretische und praktische Grundlagen für den Umgang mit traumatisierten Menschen“ am 24./25. April, 19./20. Juni und 06./07. November 2020
  • Aufstellungsarbeit mit Bildern und Symbolen am Freitag, 6., und Samstag 7. März, jeweils von 10 bis 16 Uhr In der Aufstellungsarbeit wird mit Bildern und symbolischen Gegenständen gearbeitet. In einem Gespräch wird die individuelle Bedeutung entschlüsselt. Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat. Die Teilnahmegebühr beträgt 135 Euro inklusive Getränke und Mittagessen.
  • Maskenbau-Workshop am 13., 27. und 28. Juni jeweils von 10 bis 16 Uhr. Maskenbau und Maskenspiel ermöglichen eine kreative Auseinandersetzung mit verborgenen Facetten der Persönlichkeit. Teilnahmegebühr: 195 Euro, inklusive Getränke und Mittagessen.   zpy

Anmeldung für alle Veranstaltungen: lieb@jugendhilfe-muenden.de, Tel. 0 55 41/701 93 70 oder kruse@jugendhilfe-muenden.de, Tel. 0 55 41/903 47 92. Veranstaltungsort: Kulturlazarett, Hannoversche Straße 4.

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