Baustart für Frühjahr 2019 geplant

Neue Weserbrücke in Hann. Münden soll Anfang 2021 stehen

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Die Weserbrücke in Hann. Münden, Teil der Bundesstraßen 3 und 80. 

Hann. Münden. Die Planungen für eines der größten Bauprojekte in der Region laufen auf Hochtouren: Der Neubau der Weserbrücke im Zuge der Bundesstraßen 3 und 80. 

In den nächsten Wochen soll das Planfeststellungsverfahren für das Vorhaben, zu dem auch der Umbau der beiden Ampelkreuzungen zu Kreisverkehren gehört, abgeschlossen sein. Zuständig für dieses Verfahren ist der Landkreis Göttingen.

Udo Othmer, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die das Projekt plant – die Brücke ist Teil der Bundesstraßen 3 und 80 –, rechnet nach dem Stand des jetzigen Planungsverlaufes damit, dass mit dem Bau der Brücke im Frühjahr 2019 begonnen werden kann. Er geht von einer Bauzeit von zwei Jahren aus, sodass sie bis Frühjahr 2021 fertig sein könnte.

Frühere Aussagen seiner Behörde, dass das Bauwerk bereits Mitte 2020 befahrbar sein könnte, bezeichnete er als „vielleicht zu sportlich“. Größere Verzögerungen habe es bei den Planungen nicht gegeben.

Das Projekt werde allerdings teurer als bisher veranschlagt. Othmer geht nun von Gesamtkosten von rund 14 Millionen Euro aus. Der Abriss der alten Brücke ist in dieser Kalkulation mit berücksichtigt. Bisher hatte die Behörde mit rund zehn Millionen Euro gerechnet.

Othmer begründet die höheren Kosten mit allgemeinen Preissteigerungen.

Der Neubau der Brücke ist notwendig, weil das alte Bauwerk aus dem Jahr 1961 marode ist. Eine akute Gefahr, so Othmer, bestehe allerdings nicht, die Brücke werde auch regelmäßig kontrolliert. Zugleich betont er: „Wir müssen zügig mit dem Bau beginnen.“

Das neue Bauwerk entsteht neben der bisherigen Brücke in Richtung Gimte. Sie wird eine Länge von rund 210 Metern und eine Breite von etwa 15 Metern haben mit Geh- und Radwegen an beiden Seiten und jeweils einer Fahrspur für den Autoverkehr.

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