Ausflugsziele gebündelt: 

Neuer Reiseführer: Urlaub im Fachwerk-Fünfeck

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Die Angebote der Region gebündelt: Den gemeinsamen Reiseführer der Fachwerk-Fünfeck-Städte präsentieren hier (von links) Juliane Hofmann von der Geschäftsstelle Fachwerk-Fünfeck und Antje Jahn, Leitung Tourismus in der Hann. Münden Marketing GmbH.  

Hann. Münden. Alle Anlaufpunkte im Fachwerk-Fünfeck - Hann. Münden, Duderstadt, Northeim, Einbeck, Osterode - auf einen Blick bietet ein frisch aufgelegter Reiseführer. Nützlich auch für Südniedersachsen, die ihre Nachbarschaft erkunden wollen. 

Wochenend-Touristen, Geschäftsreisende und Urlauber, die auf einer längeren Reise einen Zwischenstopp einlegen: Das seien die typischen Gäste im Fachwerk-Fünfeck. Um diese zum Längerbleiben oder zum Wiederkommen zu motivieren, haben Hann. Münden, Northeim, Einbeck, Duderstadt und Osterode jetzt einen gemeinsamen Reiseführer herausgegeben. Bestehend aus einem Büchlein und einer Karte, 20 000 Mal gedruckt, ist er jetzt in den Tourist-Informationen der fünf Städte kostenlos zu haben.

Eine Agentur hatte im Vorfeld die Situation in den Städten analysiert und ein Konzept erstellt.

Dann, erläutert Juliane Hofmann von der Geschäftsstelle des Fachwerk-Fünfecks, habe man gesammelt, welche Anlaufpunkte es in den und zwischen den fünf Städten gibt. Und das seien gar nicht wenige: Vom PS-Speicher in Einbeck über die Northeimer Seenplatte, vom Theater der Nacht zum Gräflichen Landsitz Hardenberg, von der Burg Plesse zum Indoor-Spielplatz Rosdorf, übers Erlebnisbad Dransfeld zum Welfenschloss in Hann. Münden – um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Infos zu den Ausflugszielen auf der Karte bietet die Broschüre, die darüber hinaus auch Grundwissen über die verschiedenen Fachwerkstile vermittelt.

Thematisch geordnete Freizeittipps (Familie, Kultur, Fachwerk bei Schmuddelwetter, Sportliches, Landschaft) sowie Innenstadtpläne runden die Übersicht ab. „Für Touristen ist eine halbe Stunde Fahrt keine lange Strecke“ so Hofmann. Und die Ausflugstipps seien durchaus auch für die Einheimischen interessant: Längst noch nicht jeder Mündener war im PS-Speicher, die Osteröder könnten eine Flüssefahrt unternehmen, die Northeimer das Grenzlandmuseum in Duderstadt besuchen.

Rosette an einer Tür in der Mündener Altstadt: Diese Verzierung erinnert an klassische Muscheldarstellungen der Römer und ist in vielen Varianten in den Fachwerkstädten zu finden, wie der Reiseführer verrät.

Die Fachwerk-Fünfeck-Städte wollen ihre Gäste untereinander „weiterreichen“, beschreibt es Antje Jahn, in der Hann. Münden Marketing GmbH für den Tourismus zuständig. Nach Osterode kämen zum Beispiel die typischen Harz-Urlauber, ihnen könnte man auch die anderen Städte schmackhaft machen. Auf die Karte „haben wir schon sehnsüchtig gewartet“, sagt Jahn. Karten würden immer stark nachgefragt, sodass die Mündener Touristiker eine neue hätten auflegen müssen. Die gemeinsame sei jedoch so gut, dass man auf eine eigene verzichten kann.

Der gemeinsame Reiseführer ist Teil eines Projektes des Fachwerk-Fünfecks, das durch das Bundesbauministerium gefördert werde, erklärt Hofmann. Das Ministerium übernimmt dabei 90 Prozent der Kosten, die restlichen zehn Prozent teilen sich die fünf Städte. Zahlen könne sie erst am Ende des Projektes nennen.

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