Breitbandausbau und Grundschul-Erhalt

Neujahrsempfang: Es gibt viel zu tun in Hemeln

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Stießen auf ein erfolgreiches Jahr an: Philipp Mohnke-Winter, Alfred Urhahn, Bettina Bönning, Fred Dettmar und Nortrud Riemann (von links). 

„Es gibt viel zu tun, packen wir es an“, mit diesem Aufruf beendete Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn den 20. Neujahrsempfang in dem Weserort.

Hemeln – Eröffnet hatte Urhahn  die Veranstaltung, die in diesem Jahr im Evangelischen Freizeitheim- Jugendheim/„Weserhaus Hemeln“ des Ferienwerkes Kurhessen stattfand, mit der Begrüßung der Vertreter von 28 Hemelner Vereinen, Verbänden, der Kirche, der Schule, des Kindergartens und politischen Gruppierungen, Mündens stellvertretender Bürgermeisterin Nortrud Riemann sowie vielen Ehrenamtlichen, die keiner Organisation angehören.

Aber auch Bewohner aus den drei Dörfern, Neubürger, Ehrengäste des Ortsteiles und vom anderen Flussufer, wie Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar mit dem ersten Beigeordneten Albert Kauffeld, Erhard Becker, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung und Mitglieder des Gemeinderates, hieß Urhahn willkommen. Für den musikalischen Teil sorgte die Flötengruppe mit Christiane Brandes.

Er gab einen Rückblick über die Aktivitäten, die im Vorjahr gelaufen sind. Das waren unter anderem die Einweihung einer Ladesäule für Elektroautos, der Baubeginn der Klärgruppe Glashütte, die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, und 40 Jahre Tagungszentrum im Kloster Bursfelde.

Im Ausblick auf das begonnene Jahr nannte er die Verbesserung der Breitbandversorgung, die Bebauung in Hemeln und den Erhalt der Grundschule. Er dankte Bettina Bönning, Geschäftsführerin des evangelischen Ferienwerk Kurhessen, für die Nutzung der Räume.

In einem Sketch, teilweise auf Platt, nahmen Erna (Irmtraud Gralla) und Wilhelm (Thomas Baake) die örtlichen Gegebenheiten unter die Lupe und nannten dabei die vielen Veranstaltungen und Aktionen, wie beispielsweise Konzerte, Maibaumaufstellung, Kirmes, Herbstmarkt, Lesungen, Halloweenparty und Theateraufführungen. „Wir kriegen hier in Hemeln so viele Veranstaltungen auf die Reihe und Hann. Münden schafft es noch nicht mal, das Eisenbart-Stück aufrecht zu erhalten, wirklich schämenswert“, meinte Erna.

Nortrud Riemann und Dirk Wedekind, beide Mitglieder im Mündener Stadtrat, brachten im Zwiegespräch einige merkwürdige, kuriose, nachdenkliche, frustrierende und schöne Gegebenheiten auf den Tisch. So glauben die beiden nicht daran, dass – trotz Versprechen des Landkreises Göttingen –  schnelleres Internet in den Kommunen in diesem Jahr realisiert wird. 

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