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Noch kein Terminplan für weitere Blindgängersuche in Hann. Münden

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Kampfmittelsuche: Mitarbeiter einer Kampfmittelräumfirma überprüften im Juli den Doktorwerder.
Kampfmittelsuche: Mitarbeiter einer Kampfmittelräumfirma überprüften im Juli den Doktorwerder. © Archivfoto: Ekkehard Maass

Nach der Entwarnung für das Gelände der Stadtverwaltung und den Doktorwerder müssen in Münden noch zwei Standorte auf Kampfmittel untersucht werden.

Hann. Münden – Wann die Suche nach möglichen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg in Hann. Münden weitergeht, ist noch offen. Es gibt noch keine Termine. Von vier möglichen Verdachtsorten, die das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen der Stadt Hann. Münden Mitte Juni genannt hatte, sind zwei noch nicht untersucht.

Ende Juli hatte die Kampfmittelräumfirma Tauber aus Hannover das Gelände der Stadtverwaltung an der Böttcherstraße und den Doktorwerder überprüft und keine Kampfmittel gefunden. Nun müssen noch zwei Standorte untersucht werden.

Es handelt sich dabei um Bahnanlagen, die an den Philosophenweg angrenzen, und ein Verdachtspunkt zwischen der Straße Vor der Bahn und der Böttcherstraße. Alle Grundstückseigentümer waren von der Stadt angeschrieben worden. Zum Grundstück zwischen der Straße Vor der Bahn und der Böttcherstraße hatte die Stadt mitgeteilt, dass der Grundstückseigentümer eine Fachfirma mit der Überprüfung beauftragt habe. Auf erneute Nachfrage hieß es jetzt, dass „die Terminkoordinierung“ für die Planung der Baustelle aber noch nicht abgeschlossen sei. Die Deutsche Bahn hat bisher noch keine Firma beauftragt. Dies geschehe auch erst dann, wenn auf dem Areal, wo Blindgänger liegen könnten, Baumaßnahmen geplant seien. Der Verdachtspunkt liege auch nicht unter einer Trasse, so eine Bahnsprecherin auf Anfrage unserer Zeitung. „Die Ergebnisse der Stadt Hann. Münden werden in den Datenbestand Kampfmittel der DB überführt“, heißt es in der Mitteilung der Bahn. (Von Ekkehard Maass)

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