Bis 4500 Euro pro Stück

Bald Luftfilter an den Schulen im Landkreis Göttingen?

Ein mobiles Luftfiltergerät steht in einem Klassenraum.
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Ein mobiles Luftfiltergerät steht auf diesem Symbolbild in einem Klassenraum.

Im Landkreis Göttingen wird der Kauf von Luftfiltern für Schulen zur Vermeidung einer Ansteckung mit Covid-19 diskutiert.

Der Kreistag Göttingen hat sich mehrheitlich für die Prüfung von Luftfiltergeräten an den Schulen in seiner Trägerschaft ausgesprochen. Die Kreisverwaltung solle ein Konzept erarbeiten für die Beschaffung und den Einsatz von mobilen oder stationären Luftfiltergeräten, heißt es in dem Antrag der Gruppe SPD/Grüne/FWLG. Regelmäßiges Lüften bleibe eine wichtige Maßnahme, Luftfilteranlagen können die Sicherheit aber erhöhen und dazu beitragen, die Gesundheit der Schüler und Lehrer gerade in der kalten Jahreszeit zu schützen.

Auch in der Stadt Hann. Münden steht das Thema Luftfilteranlagen derzeit auf der Tagesordnung: Die Vari-anten und mögliche Förderungen würden zurzeit geprüft und dann den Ratsmitgliedern vorgestellt, teilte die Stadt Hann. Münden mit. Je nachdem, ob es sich um stationär eingebaute raumlufttechnische Anlagen, um mobile Luftreiniger oder um Fensterventilatoren handele, gebe es verschiedene Förderungen von Bund und Land, so die Verwaltung. Inbesondere der

Einsatz von mobilen Luftfiltern werde hinsichtlich eines möglicherweise erhöhten Ansteckungsrisikos mit dem Corona-Virus ab Herbst aktuell geprüft. „Die Förderumstände beziehungsweise -voraussetzungen zeigen, dass der Nutzen mobiler Luftfilter auf Bundes- und Landesebene nicht unumstritten ist.“ Die Kosten geeigneter Geräte lägen geschätzt bei bis zu 4500 Euro pro Stück. Aktuell gebe es noch keine Luftfiltergeräte an den Grundschulen der Stadt Hann. Münden.

Auch die Samtgemeinde Dransfeld hat den Einsatz von Luftfiltern in den Grundschulen Dransfeld und Scheden diskutiert und sich zunächst gegen den Kauf entschieden. Bisher sei nicht sicher, dass der Unterricht bei einem weiteren Lockdown mit den Luftfiltern fortgeführt werden könne, so Bürgermeister Mathias Eilers bei der jüngsten Ratssitzung. Die Schulen nutzen derzeit CO2-Messgeräte, die per Ampelsystem anzeigen, wenn gelüftet werden muss. Archivfoto: Per Schröter

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