Kunst in Hann. Münden

Offene Werkstatt für Kunst in der Bahnhofstraße Hann. Münden: „Eine kleine Oase“

Kunst im Mündener Laden: Daniela Schott (links) und Birgit Henrich vor ihrem Geschäft in der Bahnhofstraße 8.
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Kunst im Mündener Laden: Daniela Schott (links) und Birgit Henrich vor ihrem Geschäft in der Bahnhofstraße 8.

Kunst, die erstellt wird, während man zuschaut. Die man dann auch noch direkt erwerben kann. Das gibt es bei Daniela Schott und Birgit Henrich Ausstellungs- und Arbeitsraum „Ladenkunst“ in Hann. Münden. Der Laden liegt an der Bahnhofstraße.

Hann. Münden – Mit frischen Ideen tragen Daniela Schott und Birgit Henrich dazu bei, dass die in Hann. Münden in Sachen Kunst und Kultur aktive Szene weiter belebt wird. Ihren im Souterrain gelegenen Ausstellungs- und Arbeitsraum „Ladenkunst“ haben die beiden Frauen vor drei Jahren als „Offene Werkstatt“ eröffnet.

Kunst als Ausgleich zum Beruf und Familie

Im vorher als Blumenladen oder Schusterwerkstatt genutzten Raum arbeiten sie jetzt dort kreativ. Gleichzeitig können sie ihre Ergebnisse im Laden in der Bahnhofstraße präsentieren. „Es ist ein Anziehungspunkt für Interessierte geworden, die das Gespräch mit uns suchen – eine kleine Oase neue Ideen auszuprobieren und Freunde zu treffen“, beschreiben sie es selbst. Kunst ist für sie Ausgleich zum Beruf und zur Familie.

Seit Schülertagen kennen sich Schott und Henrich aus Hann. Münden.

Nach Schauspielunterricht in Köln sowie einer Ausbildung in künstlerischem Gestalten in Göttingen haben die beiden Frauen sich in Hann. Münden wieder zusammengetan, um künstlerisch-kreativ tätig zu sein. Daniela Schott bevorzugt Form und kräftige Farbe auf größerem Format. Mit Farbgegensätzen entstehen abstrakte Arbeiten, die Räumlichkeit und Weite widerspiegeln. Birgit Henrich experimentiert gerne und ist naturverbunden. Landschaften, Gräser, Gesichter entstehen, indem sie frei mit der Farbe arbeitet, die sie aufträgt, abwäscht und erneut übermalt. Für die Weihnachtszeit entstand eine Landschaft, in der reales Licht im Himmel durchscheint. Lampen, auf Fachwerkbalken montiert, leuchten in der dunklen Jahreszeit in den Fenstern des Ladens. Geöffnet ist er samstags ab 11 Uhr. (Harald Schmidt)

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