Stapelmahlzeit in Münden: Ohne Stadt ist kein Staat zu machen

Angezapft: Lothar Gauß Vorstandssprecher der Einbecker Brauhaus AG und Festredner Dr. Gerd Landsberg (rechts) stachen das Fass an. Das Bier floss in die Stapelhumpen mit Motiv Uferpromenade Dielengraben.

Hann. Münden. Ein ernstes Dauerthema in der Festrede, aber auch viel Musik, Essen und Dankeschöns gab es bei der Stapelmahlzeit in Hann. Münden. Für den scheidenden Bürgermeister Klaus Burhenne war es der letzte dieser Empfänge, den er am Rednerpult begann.

Er freute sich, dass er seinen Nachfolger Harald Wegener mit Ehefrau Manuela begrüßen konnte, allerdings erst zu späterer Stunde. Denn in Erfüllung seiner Bürgerpflicht als Volksschützenkönig in Wiershausen, nahm Wegener an dem Abend zunächst am Einzug der Schützen beim Kreisschützenball in der Weserberglandhalle teil.

Burhenne begrüßte Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft, Wirtschaftsförderung, der Mündener Gilde, Vertreter der Behörden, der Polizei, der Rettungsdienste, der Schulen, der Verbände, der Vereine, der Ärzteschaft, der Krankenkassen, der Sparkasse, der VR-Bank und der Versicherungen sowie Vertreter des Lions-Clubs und Mitarbeiter der Verwaltung.

Wie immer bei öffentlichen Veranstaltungen vergas er nicht, den vielen Ehrenamtlichen in der Stadt Anerkennung zu zollen und ihnen für ihre Unterstützungen und Hilfe zu danken. Dank schickte er auch für Sponsoring und Unterstützung an die die Einbecker Brauhaus AG, die Sparkasse Münden, die Band Hexaphonics, das Ratsbrauhausteam um Guido Einecke und die Gärtnerei Wenzel.

Mehr Bilder vom Abend:

Stapelmahlzeit in Hann. Münden

Festredner Dr. Gerd Landsberg, seit 1998 Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, hielt seine Festrede gemäß dem Grundsatz von Mark Twain „gute Reden haben einen guten Anfang und ein gutes Ende und beide sollten möglichst dicht nebeneinander liegen.“ Dr. Landsbergs Thema: „Die Macht der Städte gestern und heute - Das Tischtuch ist zerrissen“.

Städtebünde auf Konfrontationskurs zu den Herrschenden - was im Mittelalter mit Waffen ausgetragen wurde fechten kommunale Spitzenverbände heute politisch mit Landes- und Bundesregierung aus unter den Schlüsselbegriffen Finanzausstattung und Eigenverantwortung. Eine gut selbstverwaltete Kommune diene dem Gesamtstaat: „Ohne Stadt ist auch kein Staat zu machen.“ (zpy)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.