Integrationskurs der Kreisvolkshochschule lernte im NZN Gesundheitsberufe kennen

Perspektiven mit Beruf in der Pflege

Besichtigung Nephrologisches Zentrum: Schüler des Integrationskurses begutachten eine künstliche Niere. Foto: Naji/nh

Hann. Münden. 25 Schüler des Integrationskurses der Kreisvolkshochschule besichtigen kürzlich das Nephrologische Zentrum Niedersachsen (NZN) in Hann. Münden.

Der Besuch war eine Orientierungshilfe über mögliche Ausbildungsberufe für die Einwanderer, teilt die Beschäftigungsförderung Göttingen mit. Dass eine Karriere im Gesundheitswesen nicht nur Erfolge, sondern auch Trauer und Verlust beinhaltet, sei bei dieser Betriebsbesichtigung deutlich geworden.

Das Gesundheitswesen brauche dringend Nachwuchs. Auszubildende mit Migrationshintergrund brächten vor allem sprachliche Zusatzqualitäten mit sich, wie auch Ausbildungsleiter Mathias Gundlach bestätigte. So zum Beispiel Fatma Sadik-Malak, die im ersten Ausbildungsjahr zur Gesundheits -und Krankenpflegerin ist. Sie hat schon in frühen Jahren ihren Großvater betreut und merkte dabei, dass sie glücklich ist, wenn andere es mit ihrer Hilfe auch sein können. „Und es ist“, so Sadik-Malak, „eine Ausbildung mit Zukunft. Ich kann mich weiterbilden, studieren und in viele Richtungen entfalten.“

Nicht alle Patienten kommen aus Deutschland und nicht selten kommen Auszubildende mit ausländischen Wurzeln auch als Dolmetscher zum Einsatz. Die Kampagne „Perspektive Ausbildungsberuf“ der Beschäftigungsförderung Göttingen (BFGoe), die auch bei dieser Besichtigung mitwirkte, versucht insbesondere diesen Mitbürgern eine solche Ausbildung schmackhaft zu machen und Brücken zu bauen.

Mit der Kampagne „Perspektive Ausbildungsberuf“ transportiert die Beschäftigungsförderung Vorzüge der betrieblichen Ausbildung in einer verständlichen und persönlichen Ansprache zu Familien mit einer Zuwanderungsgeschichte. Gefördert wird die Kampagne aus dem Europäischen Sozialfonds und durch zahlreiche Sponsoren. (red)

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