Über 85-Jährige werden angeschrieben

Plan für mobile Impfungen in Hann. Münden steht

Die Jahnturnhalle in Hann. Münden: Hier sollen Ende März an drei Tagen 450 Personen geimpft werden.
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Die Jahnturnhalle in Hann. Münden: Hier sollen Ende März an drei Tagen 450 Personen geimpft werden.

In Hann. Münden laufen die Vorbereitungen für das mobile Impfzentrum auf Hochtouren. Die Berechtigten werden angeschrieben. Es soll mehr Impfdosen geben, als ursprünglich geplant.

Hann. Münden – Die Vorbereitungen für das mobile Impfzentrum in der Jahnturnhalle in Hann. Münden laufen laut Stadtverwaltung weiter. Entgegen der ursprünglich angekündigten 300 Impfdosen rechne man inzwischen mit 450, die der Landkreis für den mobilen Impfstandort in Hann. Münden bereitstelle, teilte die Sprecherin der Stadtverwaltung, Julia Bytom, mit.

450 statt 300 Impfdosen in Aussicht

Ausgehend von den angekündigten Impfdosen habe die Stadtverwaltung die infrage kommenden Bürger benachrichtigt. Wegen der begrenzten Anzahl an Impfdosen seien diejenigen Bürgerinnen und Bürger angeschrieben worden, die ab dem vorgesehenen ersten Impftag, Donnerstag, 25. März, bereits 85 Jahre oder älter seien. Die Stadt bitte hierfür wegen der begrenzten Zahl der Dosen um Verständnis. Die Einladungen werden laut Stadt in den nächsten Tagen bei den Berechtigten eintreffen oder seien bei diesen sogar bereits eingetroffen.

Die Auswahl der Impfberechtigten erfolge nicht per Los, sondern nach dem Alter der über 85-Jährigen, so Bytom. In der Gemeinde Staufenberg waren die ersten 300 Impftermine per Los vergeben worden, nachdem sich dort 430 Bürger für einen Impftermin anmelden wollten.

Zugang zur Turnhalle ist barrierearm möglich

Für die Verimpfung der ersten und der zweiten Impfdosis in Hann. Münden seinen nun jeweils drei Impftage vorgesehen. An jedem der drei Tage, Donnerstag, 25. März, Freitag, 26. März und Samstag, 27. März würden je 150 Personen geimpft. Die zweite Impfung folge dann drei Wochen später. Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener weist darauf hin, dass die Rückseite der Jahnturnhalle einen barrierearmen Zutritt, Aufenthalt und Ausgang ermögliche. Zudem stehe an allen Impftagen ein Unterstützungsteam bereit, dass die zu impfenden Personen begleiten werde.

Rat in Hann. Münden verabschiedete Erklärung zum Impfen

In der jüngsten Ratssitzung hatten die Mitglieder aller Ratsfraktionen zuvor auf eine gemeinsame Erklärung verständigt, in dem sie sich für eine „Impfzentrums-Filiale“ in Hann. Münden einsetzten. Die SPD-Fraktion hatte diese Forderung mit einem eigenen Antrag erweitert und darin gefordert, mobiles Impfen in jeglicher Form, wie beispielsweise „Impfen durch Hausärzte in ihren Praxen, mobile Impfteams, die ins Haus kommen“, in Hann. Münden zu ermöglichen. Auch dieser Antrag wurde im Rat mehrheitlich angenommen. Ratsmitglied Dr. Franz Bitz (BFMÜ) verwies darauf, dass nicht die Impfzentren das Problem seien, sondern die Knappheit des vom Land zur Verfügung gestellten Impfstoffs. (Thomas Schlenz)

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