Polizei in Südniedersachsen: Mit moderner Technik auf Jagd nach Ganoven

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Hann.Münden/Göttingen. Die Polizei in Südniedersachsen setzt zunehmend auf moderne Technik.

Die Polizeiinspektion Göttingen, die den Landkreis Göttingen umfasst, erhält neun Tablets, einen Hybrid-Streifenwagen und einen Streifenwagen mit dem sogenannten Touchscreen-Sonderfahrzeugassistenten (SFA). Dieses Fahrzeug wird im Bereich des Polizeikommissariats Hann.Münden eingesetzt.

Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, und der Inspektionsleiter Thomas Rath stellten am Dienstag die Neuheiten vor. Hauptkommissar Mathias Klausch aus Hann.Münden spricht von einem Vorteil für die Dienststelle: „Es ist mit diesem neuen Wagen jetzt einfacher, man braucht nicht mehr mehrere Systeme zu bedienen.“ Insgesamt verfügt das Kommissariat über sechs Fahrzeuge.

Die Tablets verschaffen den Polizeibeamten mehr Spielraum. „Wichtige Informationen oder Berichte müssen so nicht mehr im Büro ins System eingegeben werden. Das verschafft der Polizei mehr Zeit für Einsätze auf der Straße“, sagte kürzlich der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius: „Die Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte sind riesig. Und sie entwickeln sich unglaublich dynamisch weiter. Wir wollen und müssen hier von den digitalen Möglichkeiten profitieren, zur schnelleren Aufnahme von Daten im Streifendienst über die Sicherung von Beweisen bis hin zur Fahndungsunterstützung.“

Der Vorteil des nun in Münden, Dransfeld und Staufenberg fahrenden Streifenwagens mit der Sondertechnik sei, dass mit einem einzigen System der Funk, das Martinshorn und das Navigationgerät eingesetzt werden können, wie Funktechniker Thorsten Schönitz erläutert. Mit dem Hybrid-Streifenwagen baut die Polizei nach eigenen Angaben ihr Image für verbrauchsarmes Fahren aus. Die Wagen haben einen normalen Verbrennungsmotor. Bei kurzen Stadtfahrten werden die Autos von einem Elektromotor angetrieben. (awe)

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