Polizei zu Terrorgefahr: Südniedersachsen kein Schwerpunkt

Hann. Münden. Polizeidirektor Gerd Hujahn, der Leiter Einsatz  der Polizeiinspektion Göttingen, spricht „von einer abstrakt hohen Bedrohungssituation", die in der Region derzeit nach den Terror-Anschlägen in Paris und der Bombendrohung in Hannover herrsche.

Hujahn: „Es gibt aber keine konkreten Hinweise auf Orte und Zeiten.“ Paris zeige, dass es um sogenannte weiche Ziele gehe, „die nicht spezifizierbar sind“. Die Polizei in Südniedersachsen reagiere mit einer verstärkten Präsenz auf der Straße. Man habe Notfallpläne, sagt der Polizeidirektor, ohne Details zu nennen, „Szenarien sind besprochen“. Stadt und Landkreis Göttingen seien kein bevorzugtes Anschlagsziel, „wir sind kein Schwerpunkt“.

Bei den bevorstehenden Weihnachtsmärkten werde mehr Polizei in Göttingen zu sehen sein, weil der Markt größer ist als in kleineren Städten, sagt Gerd Hujahn. Der leitende Polizeibeamte rät generell dazu, „lieber einmal mehr als zu wenig die Polizei anzurufen, wenn jemand etwas Verdächtiges beobachtet“, etwa auffällige Gegenstände oder Personen.

Das Bundeskriminalamt spricht derzeit von 420 Gefährdern in Deutschland, von Personen, die Straftaten von eherblichem Ausmaß begehen könnten.

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.