Nach Fusion mit Osterode Plätze eingebüßt

Prognos-Zukunftsatlas Kreis Göttingen liegt im Mittelfeld

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Der Landkreis Göttingen liegt im aktuellen Prognos-Zukunftsatlas im vorderen Mittelfeld.

Hann. Münden – Der Landkreis Göttingen hat einen Platz im vorderen Mittelfeld des Zukunftsatlas des Prognos-Instituts belegt.

Er beurteilt die Zukunftsfähigkeit der 401 bundesdeutschen Landkreise und kreisfreien Städte. In der jüngst veröffentlichten neuesten Version dieser Erhebung („Zukunftsatlas“) liegt der Landkreis Göttingen auf Platz 158. Damit ist der Kreis im Ranking verglichen mit 2016 um 79 Plätze schlechter geworden. Mit „ausgeglichenen Chancen und Risiken“ übersetzen die Wirtschaftswissenschaftler diese Platzierung.

Grund für die im Vergleich zu 2016 deutliche Verschlechterung ist die Kreisfusion. 2016 war Osterode noch eigenständiger Kreis, damals auf Platz 366 platziert. Der Altkreis zieht nun den fusionierten Landkreis Göttingen in der Bewertung, die nicht nach einzelnen Städten und Gemeinden, sondern nur für den kompletten neuen Landkreis erfolgt, runter.

Von sechs Kategorien, in denen die Kreise bewertet werden, erreicht Göttingen beim Arbeitsmarkt mit Platz 53 seine beste Einstufung und erzielt einen sehr guten Platz. Ebenfalls eine gute Platzierung gibt es mit Platz 142 im Stärkerang. In den Kriterien Dynamikrang (238), Demografie (239), Wohlstand und Soziale Lage (241) sowie Wettbewerb und Innovation (253) landet der Landkreis dann nur noch im Mittelfeld.

Von den Nachbarlandkreisen sind in der Gesamtwertung Kassel (Platz 90) besser, Northeim (Platz 269), Goslar (Platz 287) und Holzminden (Platz 333) aber deutlich schlechter platziert. Bis auf Kassel („hohe Chancen“) und Holzminden, dem die Experten „leichte Risiken“ attestieren, werden damit allen übrigen Kreisen der Region ausgeglichene Chancen und Risiken zugesprochen.

Vier Landkreise haben sich im Vergleich zu 2016 verbessert: Kassel (21 Plätze höher), Holzminden (22 Plätze höher) und Goslar (51 Plätze höher). Hildesheim hat zwei Plätze eingebüßt.

Die Rangliste wird von der Stadt München angeführt. Auf dem letzten Platz liegt der Landkreis Stendal. Kaiserslautern gilt als „der Absteiger“ des Jahres.  ows/kmn

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