Ragtime und Kabarett

Mündener Kulturring stellt Programm für zweites Halbjahr vor

Eröffnet die Konzertreihe am Klavier mit Ragtime aus New Orleans: Pianist Marcus Schwarz spielt am 29. August im Rittersaal des Welfenschlosses.
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Eröffnet die Konzertreihe am Klavier mit Ragtime aus New Orleans: Pianist Marcus Schwarz spielt am 29. August im Rittersaal des Welfenschlosses.

Hann. Münden – Ragtime, Theater, Kabarett, Beethoven, Lesungen und vieles andere mehr: Nach einem halben Jahr Corona bedingter Zwangspause eröffnet Pianist Marcus Schwarz die Veranstaltungsreihe des Kulturrings Hann. Münden.

„Wir freuen uns, ein abwechslungsreiches, vielfältiges Programm präsentieren zu können“, schreibt die Vorsitzende des Kulturrings, Brunhilde Ulbricht, im Vorwort des neuen Veranstaltungsplans. „Wir hoffen, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein wird.“

Wegen der immer noch nicht ausgestandenen Corona-Pandemie wird es voraussichtlich nur ein reduziertes Kartenkontingent bei den jeweiligen Veranstaltungen geben. Außerdem müssen Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Fragen zur Corona-Zeit im Erzählcafé des Lesenetzwerks In Kooperation mit der evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde. Wie haben wir die Zeit überstanden? Wie gehen wir mit dem Risiko um? Welche Folgen gibt es für unsere Gesellschaft? (Mittwoch, 26. August, ab 15.30 Uhr im Gemeindehaus, Am Feuerteich 17a)

„Wo ist meine Lesebrille? - Unser Leben zwischen Jugendwahn und Seniorenteller“ ist ein Nachmittag im Erzählcafé überschrieben. Dabei sollen Antworten gesucht werden, unter anderen auf Fragen wie: „Wann ist alt wirklich alt? (Mittwoch, 21. Oktober, ab 15.30 Uhr im Gemeindehaus Am Feuerteich 17a)

Ragtime mit dem Pianisten Marcus Schwarz. Er entführt das Publikum in die Zeit zwischen 1898 und 1916 in New Orleans, in das berühmt-berüchtigte Vergnügungsviertel Storyville. Mit Musik, Geschichten und Anekdoten lässt er ein Bild dieser Epoche entstehen. (Samstag, 29. August, ab 19 Uhr im Rittersaal des Welfenschlosses)

Musik-Comedy-Programm „Lars But Not Least“ mit Lars Redlich. Der Multi-Instrumentalist spannt gerne sein Publikum ein, wenn er etwa aus zugerufenen Songtiteln ein Medley improvisiert. (Samstag, 26. September, ab 19 Uhr im Rittersaal)

Die Grüne Insel Irland mit ihren unzähligen Trink-, Freiheits- und Liebesliedern steht bei der Band „Fragile Matt“ am im Mittelpunkt. Sie verspricht irisches Lebensgefühl in den alten Schlossmauern. (Samstag, 10. Oktober, ab 19 Uhr im Rittersaal)

Zum 250. Geburtstag Beethovens in diesem Jahr gestalten der Pianist und Dirigent Christoph Soldan und die Schlesischen Kammersolisten ein Cross-Over-Programm, bei dem es nicht nur um den großen Komponisten geht.

Konzertmeister Dariusz Zboch neuestes Werk ist ein Zyklus von Bearbeitungen mit Hits aus den 1960er und 1970er Jahren unter anderen von Procol Harum, Queen und Pink Floyd. (Freitag, 20. November, ab 19 Uhr im Rittersaal)

Die Dresdner Salondamen spielen am 29. Dezember im Rittersaal: Beate Hofmann, Silke Krause, Karolina Petrova, Susann Jacobi und Cécile Pfeiff.

Die Dresdner Salon-Damen treten mit ihrem Programm „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ auf. Dabei werden bekannten Songs aus den 1920er Jahren, unter anderen von den Comedian Harmonists gespielt. (Dienstag, 29. Dezember, ab 19 Uhr im Rittersaal)

Der Schauspieler Franz Josef Strohmeier versucht in Patrick Süskinds Monolog „Der Kontrabass“ folgende Frage zu beleuchten: „Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte dreißig mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent behindert? Menschlich, gesellschaftlich, verkehrstechnisch, sexuell und musikalisch nur behindert? Ihm ein Kainsmal aufdrückt?“. (Samstag, 24. Oktober, ab 19 Uhr im Rittersaal)

Navid Kermani, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2015, stellt sich den Fragen von Andreas Gardt, Präsident der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. (Mittwoch, 28. Oktober, ab 19 Uhr im Rittersaal).

Dr. Renate Tebbel liest aus ihrem Buch „Die grüne Schatulle“. Darin wird das Schicksal einer Mündener Familie, die von der Jahrhundertwende 1900 bis in die 1970er Jahre in einem Patrizierhaus in der Altstadt zu Hause war, erzählt (Sonntag, 8. November, ab 16 Uhr in der evangelisch-reformierten Kirche an der Burgstraße).

Von Hans-Peter Niesen

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