Randalierer beschädigen Parkplatz des Schützenvereins

Vandalismus beim Schützenverein Auf der Trift in Hemeln: Unbekannte haben Begrenzungspfosten und Steine vom Parkplatz in den Bach geworfen. Foto: privat

Hemeln. Beim ersten Mal hat der Hemelner Schützenverein das Ganze noch als „Dumme-Jungen-Streich" verbucht, jetzt aber hat der Vorstand Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet: Bereits zum zweiten Mal haben Unbekannte auf dem Gelände des Hemelner Schützenvereins KKSV erheblichen Schaden angerichtet.

Wie der Vereinsvorsitzende Ewald Lotze berichtet, wurden zentnerschwere Begrenzungssteine der Parkplatzbegrenzung in den Bach geworfen. Begrenzungspfosten des Parkplatzes wurden herausgerissen und sind verschwunden. Zur Bergung der Steine war schweres Gerät erforderlich, mehrere Stunden haben die Vereinsmitglieder benötigt, um die Steine wieder an ihren Platz zu schaffen. Das Fehlen der Begrenzungspfosten berge nun aber die Gefahr, dass Autos beim Parken zu dicht an den Graben geraten.

Das Gelände des Schützenvereins sei so abgelegen, dass es nahe liegt, die Täter im Ort zu vermuten. Mehrfach seien Jugendliche in der Nähe des Geländes beobachtet worden, berichtet Lotze.

Der KKSV appelliert an Hemelner Eltern, ihre Kinder darauf hinzuweisen, das Vereinseigentum Gemeingut ist. Außerdem erbittet der Vorstand Hinweise auf die Tat, die in der Zeit zwischen dem 19. und dem 22. Oktober begangen worden sein muss. Diese nimmt beispielsweise der Vorsitzende entgegen unter Tel.: 05544/1036. Wenn die Hinweise auf Jugendliche deuten, werde man gegebenenfalls als erstes deren Eltern ansprechen. (tns)

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