"Es wird nicht einstürzen"

Rathaus sanierungsbedürftig: Braukeller steht aber ganz fest

Guido Einecke: Der Gastronom steht mit einem Schälchen Hopfen am Sudkessel im Ratsbrauhaus. Foto:  Welch

Hann. Münden. Guido Einecke hat sehr viel mit Touristen zu tun. Der Gastronom, Betreiber des Ratsbrauhauses in Hann. Münden, wird in diesen Tagen häufig angesprochen auf das sanierungsbedürftige Rathaus.

Aber es sind nicht nur Gäste von außerhalb, die über den angegriffenen Zustand des historischen Gebäudes reden. Auch, oder gerade, die Mündener sprechen darüber.

„Natürlich wird das Rathaus nicht einstürzen“, sagt Einecke, „aber ich mache mir Sorgen um die Wirkung dieses Zustandes, weil das historische Rathaus ja ganz wichtig ist für die Stadt“. Dass nun sogar darüber nachgedacht werde, einige städtische Mitarbeiter, sogar Bürgermeister Harald Wegener, in den Verwaltungstrakt an der Böttcherstraße umziehen zu lasssen, gehe gar nicht. Auch im Büro des Verwaltungschefs stützt ein Pfeiler einen Deckenbalken.

Das Rathaus sei ein Wirtschaftsfaktor für Münden, sagt Einecke, der das Ratsbrauhaus seit 2003 betreibt. Nun müsse man dringend handeln. Das Geld für den zweiten Bauabschnitt der Dacherneuerung fehlt derzeit (HNA berichtete). Auch der Brandschutz erfüllt nicht mehr die zeitgemäßen Anforderungen. „Alle, die Einfluss haben“, angefangen bei Bundestagsabgeordneten, sollten sich einsetzen, dass es weitergehe mit der Sanierung und es Zuschüsse gebe.

Sein Ratsbrauhau sei übrigens in keinster Weise betroffen. „Das Kreuzgewölbe steht ganz fest“, sagt Einecke: „Wir erfüllen alle Bedingungen, auch beim Brandschutz.“

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