Silos sind „rappelvoll“

Gemeinden im Raum Hann. Münden bereiten sich auf Winterdienst vor

Das Bild zeigt ein Schneeräumfahrzeug auf der Autobahn 7 in der Nähe von Bad Fallingsbostel.
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Räumdienst auf der A7 im vergangenen Winter. Für die Autobahnen ist die Autobahn GmbH zuständig. Sie sieht sich gut gerüstet. Auch die Kommunen im Altkreis Münden bereiten sich auf den Winter vor. (Symbolbild)

Wie bereiten sich die Gemeinden im Altkreis Münden auf den Winter vor? Die Silos seien „rappelvoll“ heißt es. Wir haben in Hann. Münden, Dransfeld und Staufenberg nachgefragt.

Altkreis Münden – Winterzeit ist Streudienstzeit: Auch in diesem Jahr rüsten sich die Gemeinden des Altkreises Münden für die Wintersaison. „Wir sind vorbereitet, die Silos sind voll“, heißt es von Stefanie Freitag von der Samtgemeinde Dransfeld. 62 Tonnen Streusalz wurden eingelagert.

Im Bereich der Samtgemeinde sind die Mitarbeiter dann mit einem Lkw und einem „Kommunaltrecker“ unterwegs, zudem gibt es einen Vertragsräumdienst, der für die Verbindungsstraßen zuständig ist.

Dransfeld und Staufenberg: Gut vorbereitet für Winterdienst

Auch in der Gemeinde Staufenberg sieht man sich gut für einen Wintereinbruch vorbereitet. Stefan Müller vom Gemeindeservice berichtet, dass die Lager für Streusalz „rappelvoll“ seien. Etwa 140 Tonnen Streugut sind eingelagert. Zudem werde bei Bedarf nachbestellt. Auch seien die Räum- und Streupläne fertiggestellt.

In Anbetracht des starken Wintereinbruchs im Februar habe man sich entschlossen, bei den Vorbereitungen fortzufahren wie in den vergangenen Jahren. „Wir haben nicht angefangen zu sparen, aber wir haben jetzt auch nicht angefangen, mehr Personal dafür einzustellen“, so Müller weiter. Für die Aufgabe steht ein Lastwagen bereit. Außerdem sind zwei Landwirte mit ihren Fahrzeugen im Dienst der Gemeinde. Sie sind mit Schneeschiebern und Streuern ausgerüstet.

Hann. Münden: Granulat für empfindliche Oberflächen

Hann. Münden hat 150 Tonnen Salz eingelagert, dazu noch 100 Kilo Granulat. Dies sei schonender für Bauwerke, wie zum Beispiel die Alte Werrabrücke. Das berichtet Stadtsprecherin Julia Bytom in Zusammenarbeit mit Ralf Günther von den Kommunalen Diensten (KD). Im Einsatz werden fünf Fahrzeuge und drei Kleintraktoren sein.

Zu dem Wintereinbruch im Februar 2021 heißt es, dass dies ein besonderes Ereignis gewesen sei, aber keine Katastrophe. Die Erfahrungen mit den Streuplänen seien ausreichend. Oberste Priorität bei der Räumung haben die Wege zum Krankenhaus, zur Feuerwehr und Polizei. Im Ernstfall werde man wieder auf den Abtransport der Schneemessen mit Lkw und Radladern zurückgreifen, so Bytom weiter. Dies sei in den vergangenen Jahrzehnten öfter gemacht worden.

So ist die Lage auf der A7

 „Wir sind ab sofort bereit für den Winterdienst“ heißt es von der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes, die auch für die Autobahnen in unserer Region zuständig ist. In 17 Autobahnmeistereien und zwei weiteren Standorten sind momentan rund 28 000 Tonnen Streusalz gebunkert, mit dem die 1550 Autobahnkilometer im Niederlassungsgebiet jederzeit gestreut werden können. Die Autobahn GmbH verwaltet seit 1. Januar die Autobahnen in Deutschland.  (Jens Döll)

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