Reaktion auf Kritik: Land sieht großen Einsatz für Klinik

Hann. Münden. Das niedersächsische Sozialministerium reagiert auf die Kritik aus Münden, die Landespolitik nehme nicht genügend Einfluss auf die langfristige Gestaltung der Mündener Krankenhausversorgung.

Die „wirtschaftlich notwendige Fusion des Nephrologischen Zentrums und des Vereinskrankenhauses in den Krankenhausinvestitionsprogrammen des Landes der Jahre 2013 und 2014“ sei mit Fördermitteln in Höhe von zusammen 18 Mio. Euro berücksichtigt worden, so Ministeriumssprecherin Heinke Traeger.

Trotz der Insolvenz habe sich die Landesregierung für die Fortsetzung der Förderung der laufenden Baumaßnahmen entschieden. Sie trage damit den maßgeblichen Anteil daran, dass zur Sicherstellung der Krankenhausversorgung in Hann. Münden ein Neubau errichtet werde. Die Fortsetzung der Förderung sei an die Bedingung geknüpft, dass damit auch die Krankenhausgrundversorgung in Münden erhalten bleiben müsse. Darüber bestehe Einigkeit.

Traeger: „Damit die Fördermittel des Landes gesichert sind und in den Fortschritt der Bauarbeiten statt in die Insolvenzmasse fließen, haben wir mit dem Sachwalter ein Treuhandmodell unter Einschaltung eines Notars als Treuhänder vereinbart.“ Dieser habe sich verpflichtet, das der Investition zugrundeliegende Konzept weiterzuführen.

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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