Nur 1991 floss weniger Wasser

Regen fehlt - Schifffahrt auf der Weser aber nicht in Gefahr

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Immer mehr Steine werden sichtbar: die Werra Mittwochmittag in Hann.Münden.

Hann. Münden. Die Werra fällt zwar nicht trocken, aber der Pegelstand sinkt weiter.

Am Mittwoch betrug er um 13 Uhr am Letzten Heller bei Laubach 1,55 Meter. Das sei einer der niedrigsten Werte an einem 17. Juni, der jemals vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Hann. Münden gemessen wurde, sagt WSA-Gewässerkundler Jiri Cemus. Im September und Dezember 1991 floss noch weniger Werra-Wasser, damals wurde am Pegel 1,34 Meter gemessen.

Die Schifffahrt auf der Weser sei noch nicht gefährdet. Über den Edersee, noch zu 80 Prozent mit Wasser gefüllt, wird der Wasserstand reguliert. Cemus spricht aber das aus, was viele sagen: „Wir warten auf Regen.“ Eine ergiebige Regenperiode ist allerdings nicht in Sicht. 

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