Region will von Fördergeld profitieren

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Führung: Christel Wemheuer (Vorsitz Naturpark Münden), Sibylle Susat (Geschäftsführung Naturpark Münden) und Dr. Thomas Schmidt-Langenhorst (Leitung Niedersächsisches Forstamt Münden) (von links) führen Staatssekretärin Almut Kottwitz durch den Forstbotanischen Garten. Kottwitz zeigt auf einen Gingko-Baum.

Hann.Münden. Für den Naturpark Münden und den Forstbotanischen Garten wollen Verein und Forstamt Geld beim Land beantragen. Umwelt-Staatssekretärin Kottwitz war am Mittwoch in der Region zu Gast.

Der Forstbotanische Garten in Hann. Münden soll attraktiver und barrierefrei werden. Geplant sind neue Beschilderungen, Apps und ein Audio-Guide.

Unter dem Titel „Natürlich zu Hause in Niedersachsen“ stellten die Vorsitzende des Mündener Naturparks, Christel Wemheuer, die Geschäftsführerin Sibylle Susat und der Leiter des Niedersächsischen Forstamts Münden, Dr. Thomas Schmidt-Langenhorst, gestern der niedersächsischen Staatssekretärin für Umwelt, Almut Kottwitz (Grüne), bestehende Projekte zum Thema „Naturerleben“ vor.

Ebenso erläuterten sie der Landespolitikerin geplante Projekte unter dem Titel „Landschaftswerte“, die neben den oben genannten Neuerungen einen Naturparkplan vorsieht.

Ziel des Plans ist es, den Ist-Zustand des Naturparks Münden in seiner Geographie, Flora und Fauna und all seinen Projekten zu erfassen und für Besucher aufzuarbeiten.

Almut Kottwitz besuchte die Geschäftsstelle des Naturparks Münden im Forstbotanischen Garten, im Rahmen einer Besichtigung aller niedersächsischen Naturparks. „Wir wollen uns als Umweltministerium mit den Perlen Niedersachsens beschäftigen“, so Kottwitz. Zum einen geht es bei der Reise um die Verteilung von Fördermitteln, die sich auch der Naturpark Münden erhofft. Insgesamt steht dem niedersächsischen Ministerium ein Budget von 52 Millionen Euro für die nächsten sieben Jahre zur Verfügung.

40 Millionen Euro kommen von der Europäischen Union, 12 Millionen zahlt das Land Niedersachsen. Das Geld soll in nachhaltige Naturparks investiert werden. Zum anderen erstellt das Umweltministerium eine zusammenfassende Broschüre, in der alle niedersächsischen Naturparks vorgestellt und beworben werden sollen. Auch der Naturpark Münden fände hier einen Platz. Die Broschüre ist für August/September geplant und soll über das Umweltministerium, aber auch im Naturpark Münden erhältlich sein.

Im Rahmen einer abschließenden Besichtigungstour wurden Kottwitz neben dem Naturbotanischen Garten das Hühnerfeld (auf dem Steinberg), Wanderwegbeschilderungen und Wanderwegekarten im Naturpark Münden gezeigt.

Fördergeld für Münden

Die Vertreter des Naturparks Münden und des Forstbotanischen Gartens planen, für September 2016 Fördermittelanträge zu stellen. Sofern nach Antragstellung eine Förderung stattfindet, stehen die Fördergelder ab Februar 2017 zur Verfügung. Allerdings ist der Naturpark verpflichtet, 35 Prozent der beantragten Summe selbst zu tragen. (mgo)

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