Rettungsdienst rief Brandschützer

Rettungsaktion für Patienten an stehendem ICE in Hann. Münden

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Rettungsbühne im Schotterbett: Die Freiwillige Feuerwehr bahnte dem Rettungsdienst den Weg.  

Hann. Münden. Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr: Am Mündener Bahnhof stand ein ICE - das allein war schon ein ungewöhnlicher Anblick. Dazu die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst. Was war passiert?

Die Feuerwehr Hann. Münden wurde zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. In einem ICE, der wegen Bauarbeiten an der ICE-Strecke über Hann. Münden fuhr, habe es einen medizinischen Notfall gegeben.

Der Patient, der reanimiert werden musste, musste vom Zug in den Rettungswagen gebracht werden. Dazu habe der Rettungsdienst die Feuerwehr angefordert.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 13 Uhr, wurde aber erst am Sonntag öffentlich. Die Brandschützer bauten dafür eine sogenannte Rettungsbühne auf, wie sie meistens bei Unfällen mit großen Lkw eingesetzt wird, und platzierten diese vor der Zugtür im Schotterbett des Gleises. Der Zug stand nicht direkt am Bahnsteig.

So wurde der Patient über die zuvor gesperrten Gleise zum Rettungswagen gebracht. Zwei Kameradinnen der Mündener Feuerwehr, die hierfür ausgebildet waren, fuhren zur Unterstützung des Rettungsdienstes bei der Reanimation mit ins Klinikum. Ortsbrandmeister Eike Schucht leitete den Einsatz.

Einsatz am Bahnhof: Der ICE, aus dem ein Patient geholt werden musste, stand nicht am Bahnsteig.

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