Richtkranz auf dem Klinikum Hann. Münden

Richtkranz weht: Das Foto zeigt Zimmerermeister Bernd Rottherm (links) und Zimmerergeselle Michael Tillack (beide Firma Heinrich Haveloh GmbH) mit Arne Schönleiter (Bereichsleiter für Technik und Bau bei der AWO GSD) auf dem Dach des Funktionstraktes. Foto: AWO GSD

Hann. Münden. Seit Juni 2014 wird am neuen Klinikum Hann. Münden gebaut. Jetzt haben die Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste Richtfest gefeiert.

Die Arbeiten zum Bau des Klinikums Hann. Münden am Vogelsang gehen voran: Mit dem Aufhängen des Richtkranzes über dem Dach des Funktionstraktes wurde vorigen Mittwoch symbolisch das Dach über dem Kopf des Erweiterungsbaus geschlossen, teilte die Geschäftsführung der Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste (AWO GSD) am Freitag mit.

Außerdem hätten die Handwerker im Erweiterungsbau Funktionstrakt bereits Fenster eingebaut. Gleichzeitig, so die AWO GSD, würden die Rohbauarbeiten im Neubau Bettenhaus beschleunigt, um das Haus noch im Dezember 2015 fertigzustellen. Somit könne der Innenausbau während des Winters erfolgen. Mit dem Klinikum Hann. Münden - Nephrologisches Zentrum Niedersachsen (NZN) und Krankenhaus Hann. Münden unter einem Dach - will die AWO GSD nach ihren Worten die Grund- und Regelversorgung mit den jetzigen Fachkompetenzen des NZN für die Bevölkerung der Region sichern. „Das Planungskonzept sieht vor, durch den Neubau des Bettenhauses mit 140 Betten und die Erweiterung des Funktionstraktes des NZN ein modernes Klinikum mit 230 Planbetten für die Fachabteilungen Innere Medizin/Nephrologie, Urologie, Chirurgie, Gynäkologie und HNO sowie zusätzlich 15 teilstationäre Dialyseplätze zu schaffen“, erläutert die Geschäftstführung des Krankenhausbetreibers.

Im Juni 2014 hatte die AWO GSD den Klinikumbau mit dem Wirtschaftshof begonnen, im November 2014 ging es in die Hauptbauphase und 2016 werde die Fertigstellung der wesentlichen Teile des Klinikum erwartet, berichtet die Bereichsleitung Technik und Bau der AWO GSD.

Das Land Niedersachsen fördert den Klinikumbau mit 34 Mio. Euro.

Wie berichtet, befindet sich die AWO GSD in Insolvenz. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. (kri)

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