Rollstuhl-Akrobatik begeistert Gäste in Weserberglandhalle

Rhönrad in Perfektion: Vier junge Sportlerinnen des Skiclub Brilon bei ihrer Vorführung zum Thema „König der Löwen“. Fotos: Siebert

Hann. Münden. 200 Besucher erlebten Samstagabend in der Weserberglandhalle eine unterhaltsame Nacht des Sports mit Tanz, Musik und Show.

Die Organisation lag in den Händen von der Sparkasse Münden mit Gaby Schuster, des Hotels Freizeit Auefeld mit Stefanie Heede und einigen Sportvereinen. Eie große Überraschung war das Duo „Fatefusion“, das eine Rollstuhl-Partnerakrobatik, die erste in Deutschland, präsentierte. Gaby Schuster erzählte einiges zu dem Duo: Kennengelernt haben sich Michelle Dziony (23) und Christian Groth (32) auf dem Ball des Sports in Niedersachsen. Bereits nach kurzer Zeit entwickelte sich zwischen dem ungleichen Paar eine enge Freundschaft und eine gemeinsame Leidenschaft. Mit ihren Shows wollen die Zwei darauf aufmerksam machen, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen alles schaffen können was sie wollen und dass das Leben viele Möglichkeiten bereit hält, man muss sie nur nutzen.

Zwei zehnjährige Mädchen und zwei 16-jährige junge Damen vom Ski-Club Brilon zeigten eine Rhönrad-Show zum Thema „König der Löwen“. Die Kunststücke an den großen Rädern waren beeindruckend. Mit reichlich Applaus zeigten die Gäste, dass es gefallen hat. Ebenso faszinierend war die Tanzshow der Vampire „Mitternacht“ mit den Liebenauer Aerobic-Frauen, im Alter zwischen 15 und 52 Jahren.

Dafür, dass viele tanzfreudige Gäste auf ihre Kosten kamen und dass es ein stimmungsvoller Abend wurde, sorgte die Tanzband „Genetic“.

Unter den Gästen war auch Mündens Bürgermeister Harald Wegener mit seiner Frau. Aus gegebenem Anlass sprach er die Anschläge in Paris an. Er habe sofort Kontakt mit Vertretern von Mündens französischer Partnerstadt Suresnes (Vorort von Paris) aufgenommen. 

Im Namen der Stadt sprach er sein Beileid aus und berichtete, dass in der unteren Rathaushalle ein Kondolenzbuch ausliegt, in dem die Menschen aus Münden kondolieren können. Auch Sparkassenchef Thomas Scheffler ging in seiner Begrüßung auf die Vorfälle in Paris ein und machte deutlich, dass es wichtig sei, sein Leben nicht davon bestimmen zu lassen, deshalb habe man beschlossen die Naht des Sports auch stattfinden zu lassen.

Nacht des Sports in der Weserberglandhalle

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