Rotarier gaben Ratschläge zur Berufswahl

Die Mitglieder des Rotary Clubs stellten sich und ihre Berufe den Schülern der elften und zwölften Klassen vor. Fotos: Huck

Hann. Münden. Sich für den richtigen Beruf zu entscheiden ist für viele Menschen eine der schwersten Entscheidung, die sie im Leben treffen müssen. Um Gymnasiasten die Berufswahl zu erleichtern, informierten jetzt zwölf Mitglieder des Rotary-Clubs Göttingen/Hann. Münden Schüler am Mündener Grotefend-Gymnasium.

Sie berichteten aus ihrer Berufserfahrung und stellten sich den Fragen der Mädchen und Jungen, die kurz vor ihrem Abschluss stehen.

Die Rotarier kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Diesmal besuchten unter anderem Mediziner, Pädagogen, ein Landwirt, ein Theologe, ein Dirigent und ein Architekt das Gymnasium. Die Schüler durften sich nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Rotarier entscheiden, über welchen Beruf sie sich informieren wollten.

Informierte die Schüler über seinen Beruf: Andreas Gruber, Center-Manager im Kaufpark Göttingen.

Ein Großteil der Schüler blieb zusammen mit Andreas Gruber im Projektionsraum. Der Center-Manager vom Kauf Park in Göttingen sprach über seinen Werdegang und gab den Schülern wertvolle Ratschläge mit auf den Weg. „Ich empfehle Euch eine Ausbildung oder aber wenigstens ein Praktikum vor dem Studium.“ Es sei hilfreich, praktisch gearbeitet zu haben, „um zu erkennen, ob die Richtung die man sich ausgesucht hat, die richtige ist“, so Andreas Gruber. Der Manager berichtete von Zeiten, an denen er an der Kasse gesessen oder Ware auf dem Dachboden sortiert habe.

Aus Hann. Münden war der ehemalige Realschulrektor und Rotarier Günter Gerken zur Informationsveranstaltung für die Abiturienten gekommen.

Er gab den Schülern einen Überblick über die Arbeit eines Lehrers der Sekundarstufe II und darüber, wie die Ausbildung sowohl in der Universität als auch an der schule selbst im Referendariat aussieht. Er beantwortete Fragen zu Arbeitszeit und Verdienst von Lehrern, zur Unterrichtsgestaltung und der Aussicht auf einen Arbeitsplatz.

„Von uns erhalten die Schüler ihre Informationen aus erster Hand. Alle Referenten sind oder waren in ihrem Beruf sehr erfolgreich und können die Schüler darum an ihren konkreten Erfahrungen teilhaben lassen“, so Rotarier-Präsident Hermann Breuer.

Auch Schulleiterin Heidrun Korsch ist sich sicher, dass die Schüler sehr von der Erfahrung der Referenten profitieren: „Die Rotarier bieten uns Vorträge von Referenten aus eine breiten Palette von Berufen an und können unseren Schülern Wege in den Beruf aufzeigen, die sehr unterschiedlich und vielseitig sind“, so die Schulleiterin.

Es gebe beispielsweise auch Referenten in leitenden Positionen, die in ihrem Beruf sehr erfolgreich sind, in der Schule aber keine Überflieger gewesen seien, so Korsch. Diese mache den Schülern Mut und sporne sie an ihren Weg zu gehen, erklärt die Pädagogin. (zwh)

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