SPD sagt Nein zur Tourismusabgabe in Hann. Münden

Hann.Münden. Die SPD Hann. Münden revidiert ihre Haltung zur Tourismusabgabe. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, eine Arbeitsgruppe der SPD zu bilden. Diese soll ein alternatives Finanzierungsmodell für die Tourismusförderung entwickeln und damit die Einführung der Abgabe vermeiden. Rolf Bilstein, Unternehmer und SPD-Mitglied, hatte den Antrag eingebracht.

Die Arbeitsgruppe, so heißt es in dem Beschluss weiter, soll sich aus Experten für die Themen Fördermittelprogramme, Tourismuskonzepte, Gesellschaftsrechtsformen sowie aus betroffenen Mündener Unternehmern zusammensetzen. Ziel sei, die Arbeitsergebnisse noch vor der Kommunalwahl vorzustellen, den Ratsbeschluss umzukehren und die betroffenen Betriebe nicht mit einer weiteren Abgabe zu belasten.

Zur Begründung heißt es, der Rat habe beschlossen, einen Fremdenverkehrsbeitrag einzuführen und eine Satzung zu erlassen. Die Gewerbetreibenden fühlten sich von der Verwaltung einschließlich Bürgermeister nicht ernst genommen und vor vollendete Tatsachen gestellt. Eine vernünftige inhaltliche Information sei nicht gegeben worden. Außerdem sei deutlich geworden, dass die Einführung und Bearbeitung der Abgabe viel Geld koste und die verbleibenden Beträge für eine effektive Tourismusförderung nicht ausreichten. (kri)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.