Saison steht bevor

Kanuten des Mündener Kanu Clubs zur Sichtung der Besten

Sie sind fit für höhere Aufgaben: Die MKC-Kanuten Marvin Stryga (von links), Paula Franklin und Marko Broda. Foto: Bödefeld/nh

Hann. Münden. Drei Wochen vor Beginn der Regattasaison haben sich die Aktiven des Mündener Kanu Clubs an verschiedenen Standorten auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet.

Die MKC Nachwuchssportler Fynn Krause, Michel Bödefeld, Lisa Münster und Nele Spiegler absolvierten zusammen mit zehn weiteren Nachwuchstalenten im Alter von zwölf bis 15 Jahren im Landesleistungszentrum Hannover ein neuntägiges Trainingslager unter Leitung von Heim- und Stützpunkttrainerin Claudia Bödefeld. Hier wurden größtenteils Ausdauergrundlagen gelegt und auch die Athletik kam nicht zu kurz. Die jungen Rennsportler waren überwiegend im Kajakeiner unterwegs, jedoch wurden auch schon Mannschaftsboote zu Wasser gelassen, denn die erste Regatta steht vor der Tür. Mit großer Mannschaft reist der MKC am dritten Aprilwochenende nach Essen, zur internationalen Frühjahrsregatta auf dem Baldeneysee, einer ersten nationalen Standortbestimmung.

Zuvor wird es jedoch für die älteren MKC Kadersportler bereits in Duisburg ernst. Wahrend sich der MKC Nachwuchs im kalten Hannover vorbereitete, ging es für Marvin Stryga, Marko Broda und Paula Franklin zusammen mit dem Landeskader ins warme Portugal. Dort erhielten sie den letzten Schliff für die am kommenden Wochenende anstehende Sichtung zur Nationalmannschaft 2016. Marvin Stryga bewirbt sich über die Sprintstrecken für den U23-Nationalkader und sieht seine Chancen durchaus positiv. „Marvin gehört schon seit Jahren zur Sprintelite Deutschlands und hat es oftmals nur knapp verpasst, sich einen der dünn gesäten Plätze im Sprintteam zu sichern. In diesem Jahr soll es klappen“, kommentiert MKC Trainerin Claudia Bödefeld die Chancen des mehrfachen DM- Medaillengewinners.

Juniorin Paula Franklin hat bereits bei der vorgeschalteten Athletiksichtung des Deutschen Kanu Verbandes vor sehs Wochen mit Platz 14 eine gute Ausgangsposition vorgelegt und wird versuchen, diese in Duisburg für sich zu nutzen. Auf Rund 35 Konkurrentinnen der Ak 17/18 wird die 16-Jährigen in ihrem ersten Juniorjahr über die 250 und 1000m treffen. Jugendfahrer Marko Broda kann die Wettkämpfe gelassen angehen, denn für den 15-Jährigen heißt es, Erfahrung bei diesen Sichtungen zu sammeln, um schließlich in der Juniorenklasse anzugreifen. (nh)

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