Einstimmiger Beschluss der Mitglieder

Sanierung geht weiter: Dransfelder Rat beschließt die Erneuerung des Rathauses

+
Das Rathaus Dransfeld soll weiter erneuert werden. 

Das Obergeschoss des Dransfelder Rathauses soll erneuert werden. Das haben die Stadtrat-Mitglieder beschlossen. 

Nachdem die Stadt Dransfeld in den vergangenen Jahren bereits das Erdgeschoss und das Dachgeschoss des Rathaus-Ostflügels saniert hatte, soll im kommenden Jahr auch das Obergeschoss erneuert werden. Diesen Beschluss fassten die Mitglieder des Stadtrates am Dienstag einstimmig.

Verzicht auf die Sanierung

Zunächst ging es bei dem Tagesordnungspunkt um außerplanmäßige Aufwendungen in Höhe von rund 16 500 Euro, die im Zusammenhang mit der Auszahlung von Fördermitteln für die Ostflügel-Sanierung stehen und die den aktuellen Haushalt zusätzlich belasten.

Nachdem man zunächst davon ausgegangen war, dass die komplette Maßnahme (also inklusive des Obergeschosses) mit rund 618 000 Euro zu Buche schlagen würde und man danach Mittel aus dem Städtebauförderprogramm in Höhe von 412 000 Euro bewilligt bekommen hatte, wurde letztlich auf die Sanierung des Obergeschosses verzichtet. 

Stadt muss aufgelaufene Zinsen nachzahlen

Obwohl sich die ausgezahlte Fördersumme dadurch auf 297 000 Euro verringerte, lag sie dennoch rund 89 000 Euro über dem tatsächlichen Anspruch. Für diese 89 000 Euro muss die Stadt nun die aufgelaufenen Zinsen nachzahlen.

„Da ist irgendwo ein Fehler passiert, aber wo der genau lag, muss noch überprüft werden“, sagte Stadtdirektor Mathias Eilers. Schließlich sei in den Prozess neben der Verwaltung auch der Sanierungsträger, die Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK), maßgeblich involviert gewesen. Unstrittig sei jedoch, dass die Zinsen gezahlt werden müssten. 

Sanierung im Ostflügel-Obergeschoss

Da die 89 000 Euro Fördermittel allerdings nach wie vor verfügbar seien, entschloss man sich nun, diese jetzt für die Sanierung des Ostflügel-Obergeschosses zu nutzen, wo aktuell das Archiv der Stadt untergebracht ist.

Die benötigten Eigenmittel in Höhe von rund 45 000 Euro werden zur Finanzierung in den Haushalt 2020/2021 eingestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.