Baubeginn in etwa zwei Wochen

Sanierung der Wanfrieder Schlagd in Münden verschiebt sich

So soll die Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden einmal aussehen. Blick von der Schlagdspitze aus.
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So soll die Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden einmal aussehen. Blick von der Schlagdspitze aus.

Die Stadt Hann. Münden hat die Sanierung der Wanfrieder Schlagd in der Altstadt verschoben. Das teilte Reiner Cohrs vom Bereich Stadtentwicklung mit.

Der Auftrag für das Bauvorhaben habe aus formalen Gründen noch nicht erteilt werden können. 

Teile der Ausschreibung hätten wiederholt werden müssen, damit eine mögliche Förderung des Projektes nicht in Gefahr gerate. Er gehe nun von einem Baustart in etwa zwei Wochen aus.

Ursprünglich war geplant, mit den Arbeiten für die Promenade an der Werra bereits Ende Juli zu beginnen. Wie berichtet, soll die jetzige Uferstraße zwischen der historischen Werrabrücke und der Schlagdspitze als Flanier-, Erholungs- und Aktionsraum mit Bäumen, Bänken und Treppenstufen, auch zum Wasser hin, ähnlich gestaltet werden wie der Dielengraben.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich nach Angaben von Cohrs auf rund 2,25 Millionen Euro. Für das Vorhaben stehen aber Fördermittel bereit. Stadt, Bund und Land tragen je ein Drittel. Begonnen werden soll mit der Sanierung der Schlagdmauern. 

Danach werde die gesamte Oberfläche der Straße aufgenommen und neu gepflastert. Während der Bauarbeiten werden die Parkplätze an der Schlagd wegfallen. Als Ausgleichsfläche dient der obere Schlossplatz. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

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