Brandursache ist vermutlich eine Silvesterrakete

Scheune in Laubach brannte lichterloh: 100.000 Euro Schaden

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Scheunenbrand in Laubach: Die offene Scheune (hinter der weißen Garage) neben einem Wohnhaus fing in der Neujahrsnacht Feuer.

Hann. Münden. Von einem ruhigen Jahreswechsel berichtet die Polizei im Altkreis Münden. Ein Einsatz hielt die Feuerwehren allerdings auf Trapp.

In Laubach brannte eine offene Scheune. Wie die Polizei mitteilt, habe möglicherweise eine Rakete am Montag gegen 0.30 Uhr das Gebäude an der Straße Hergraben entzündet, in dem Strohballen, Heu, Brennholz und landwirtschaftliche Geräte lagerten.

Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte stand der Schuppen bereits lichterloh in Flammen und konnte nicht mehr gerettet werden.

Die enge Bebauung machte den Feuerwehrkräften Schwierigkeiten, so Ortsbrandmeister Carsten Dorner. „Wir mussten außerdem eine circa zwei Kilometer lange Wasserleitung auf Höhe des Sportplatzes in Laubach von der Werra bis hoch in die Ortslage legen.“

Die Feuerwehrkräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Wohngebäude und Stallungen verhindern.

Brand kontrollieren: Die Einsatzkräfte sorgten dafür, dass sich das Feuer nicht auf andere Häuser ausbreitete.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Abend, im Einsatz waren sieben Ortsfeuerwehren mit fast 100 Einsatzkräften sowie das Technische Hilfswerk Ortsverband Hann. Münden. Personen wurden nicht verletzt, auch bestand keine Gefahr für etwa 20 Rindern in einem benachbarten Stall.

Am nächsten Tag: Am Neujahrstag konnte man das Ausmaß des Schadens erkennen. 

Der Schaden wird bislang auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Die Feuerwehr Hann. Münden rückte außerdem gegen 19.05 Uhr am Sonntagabend zu einem Mündener Altenheim aus, weil eine Brandanlage auf eine entzündete Wunderkerze reagiert hatte. 

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