Zweite Saison

Schiff in Hann. Münden: Weserstein mit guter Saison

Das Schiff MS Weserstein liegt am Mündener Tanzwerder vor Anker. Die Saison ist rum. Die Blätter der Bäume sind herbstlich gefärbt.
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Die MS Weserstein im herbstlichen Münden. Die Saison sei gut gelaufen, heißt es von den Betreibern.

Die zweite Saison des Schiffs Weserstein in Hann. Münden ist zu Ende. Zeit Bilanz zu ziehen. Die Betreiber beurteilen die Zeit positiv.

Hann. Münden – Trotz Coronaauflagen hat die Weserstein Touristik GmbH auch für ihre zweite Saison mit dem Ausflugsschiff MS Weserstein eine positive Bilanz gezogen.

Zwar habe der Start, der für Ostern geplant war, wegen der Corona-Einschränkungen auf den 20. Mai verschoben werden müssen, aber dann sei die Saison insgesamt hervorragend gelaufen, sagt Mike Förster, Geschäftsführer der Weserstein Touristik.

Hann. Münden: Saison für Weserstein begann im Mai

Rund 250 Touren seien zwischen Mai und der letzten Fahrt am 10. Oktober auf Fulda und Weser unternommen worden. Auf seiner Homepage spricht das Unternehmen gar von einer „grandiosen Saison“. Seit Juli seien die Fahrten zu 90 Prozent ausgebucht gewesen. Um die Abstandsregeln einzuhalten und allen Gästen einen Außenplatz anbieten zu können, hätten pro Fahrt allerdings nur rund 50 Plätze zur Verfügung gestanden. Normalerweise seien es 150.

Volle Kraft voraus. Das Bild entstand im Frühsommer bei einer der Fahrten der MS Weserstein. Den Mast ziert die Stadtflagge von Hann. Münden.

Auch das Biergartengeschäft sei sehr gut gelaufen. Nach der letzten Fahrt des Tages wird die Weserstein zum schwimmenden Flusslokal und öffnet als Biergarten an ihrem Anlegeplatz am Weserstein ihre Pforten, es sei denn, sie ist für Sonderfahrten oder anderweitig gebucht.

Gespräche mit WSA über „Winterlager“

Mit dem „Ankerplatz“ ist seit dieser Saison ein weiteres Angebot hinzugekommen. An einem Kiosk konnten sich die Besucher Getränke kaufen und in einem der aufgestellten Liegestühle am Flussufer Platz nehmen. Nicht nur Touristen, sondern auch viele Mündener hätten das Angebot genutzt.

Bis zum 31. Oktober hat die Weserstein noch Betriebsferien. Dann finden zwar keine Fahrten mehr statt, aber das Schiff kann für Feiern und Feste gebucht werden. Zudem sei geplant, es auch einmal die Woche als Gaststätte zu öffnen. Derzeit, so Förster, sei das Unternehmen mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt im Gespräch, ob es möglich ist, auch über Winter hochwassersicher am Tanzwerder liegen zu können. Bisher werde das Schiff vor Schließung der Schleuse Ende Oktober an den hochwassergeschützteren Platz am Eduard-Wüstenfeld-Weg verlegt. Der Tanzwerder sei aber der attraktivere Platz. (Ekkehard Maaß)

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