Sechs Fäuste für Münden

Premiere von Atomic Eden bei den Schiller-Lichtspielen in Hann. Münden

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Deutsche Filmpremiere von „Atomic Eden“: Schauspieler Fred Williamson (von links), der Mündener Thomas Kock und Regisseur Nico Sentner in den Schiller Lichtspielen.  

Hann. Münden. Ein bisschen wie in Hollywood durften sich die Mündener am Samstagabend fühlen. Der rote Teppich wurde vor den Schiller-Lichtspielen ausgerollt. 

Und im silbern glänzenden Mercedes Maybach fuhr, wie es sich für einen echten Filmstar gehört, Fred Williamson (unter anderem „M.A.S.H.“ und „From Dusk till Dawn“) vor. Er war zur Premiere des Films „Atomic Eden“ nach Hann. Münden gekommen, in dem er die Hauptrolle spielt. Außerdem in dem Film zu sehen ist der Mündener Thomas Kock vom Selbstverteidigungs- und Fitnesssportverein Hann. Münden. 

Nico Sentner und Fred Williamson bei der Premiere von Atmoic Eden in Hann. Münden.

Es ist seine erste Rolle Seite an Seite mit einem Hollywood-Star und um das zu feiern und die Mündener daran teilhaben zu lassen, organisierte er den Besuch von Williamson im Rahmen einer Kinotour in Hann. Münden. Kock selbst sah den fertigen Film am Samstag zum ersten Mal und war dementsprechend aufgeregt. Doch alles lief glatt.

Als er nach dem Film die Bühne betrat, um alle Zuschauer zur After-Show-Party ins Tscha Tscha einzuladen gab es Applaus für den Mündener „Es war schon ein tolles Gefühl mein Gesicht da oben auf der Leinwand zu sehen“, so Kock. Auch Regisseur und Produzent Nico Sentner sowie Schauspieler und Produzent Dominik Starck waren am Samstag vor Ort. Mit etwas Verspätung wegen Stau auf der Autobahn kamen sie am frühen Abend am Kino an, hier warteten bereits viele Fans, die Fotos mit Fred Williamson und seinen Kollegen machen wollten. 

Fotos mit den Stars bei der Premiere von Atomic Eden bei den Schiller-Lichtfestspielen in Hann. Münden.

Die meisten kannten ihn aus dem Kult-Roadmovie und Vampirfilm „From Dusk Till Dawn“ mit Quentin Tarantino und George Clooney. Und obwohl der Film schon über 20 Jahre alt ist, schien sich Fred Williamson nicht wirklich verändert zu haben. Fürs erste Foto holte der 80-Jährige die obligatorische Zigarre aus der Hemdtasche, die sein Gesicht erst komplett zu machen schien und posierte trotz Hitze und langer Fahrt geduldig mit allen, die vor dem Kino auf ein gemeinsamen Foto gewartet hatten. Williamson ist ruhig und freundlich. Wartet darauf, dass er angesprochen wird, fängt dann aber voller Begeisterung an zu erzählen vom Film und seiner Leidenschaft, den Mixed Martial Arts (MMA). Mit Thomas Kock habe er sehr gerne zusammen gearbeitet, erzählt Williamson.

„Bei Mixed Martial Arts geht es nicht darum, dass man lernt zu kämpfen, sondern dass man lernt nicht zu kämpfen“, so der Schauspieler und ehemalige Footballspieler. Thomas Kock habe die selbe Einstellung wie er, Respekt vor anderen Menschen und er verfüge außerdem über große mentale Stärke, urteilte der Schauspieler, der über 30 Jahre lang intensiv MMA studiert hat. 

Den Mercedes Maybach hatte das Mündener Autohaus Mulsano, das auf Luxuskarossen spezialisiert ist, für die Fahrt zum Kino zur Verfügung gestellt, für die Sicherheit vor Ort sorgte Tobias Schmidt von der Firma Protect Me. Nach der Vorstellung trafen sich das Filmteam und viele Gäste im Tscha Tscha, hier gab es den Film im limitierten Steel-Book zu kaufen und noch einmal die Chance auf gemeinsame Fotos und Autogramme.

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