Schimmelbefall: Dorfgemeinschaftshaus in Bonaforth weiterhin zu

Bonaforth. Nach dem Schimmelpilzschaden im Karl-Heinz-Herbold-Haus in Bonaforth ist weiter unklar, wann die Dorfgemeinschaftsanlage mit Turnhalle und Kindergarten wieder geöffnet werden kann.

Nachdem Messungen ergeben hatten, dass es in der Raumluft der Turnhalle und des Clubraums eine erhöhte Belastung durch Schimmelpilze gibt, ist das Dorfgemeinschaftshaus im Oktober geschlossen worden, einschließlich des Kindergartens, der an die Mehrzweckhalle angrenzt.

Die Schließung des Kindergartens sei allerdings eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, so die Stadt, um jegliche Gefährdung der Kinder auszuschließen.

Jetzt haben die Kommunalen Dienste Münden (KDM), so Jürgen Stieler, zuständiger Ingenieur für den Hochbau, ein Göttinger Architekturbüro damit beauftragt, eine Sanierungsstudie für das gesamte Gebäude zu erstellen. Die Anlage sei seit Jahren sanierungsbedürftig, so Stieler. Der Stadt hätte aber letztlich das Geld gefehlt. Sie habe im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten alles versucht. Aber dies habe offenbar nicht ausgereicht.

Die Studie soll nun die Mängel des Gebäudes aufzeigen, die letztlich Ursache für Feuchtigkeit in den Räumen und damit die Schimmelbildung sind. Verbunden mit dem Sanierungsvorschlag ist auch eine Kostenschätzung. Und die, so Stieler, müsse mit den Kosten eines Abrisses und eines Neubaus verglichen werden. Das Karl-Heinz-Herbold-Haus wurde 1969 errichtet.

Im Oktober hatte eine Fachfirma die Räume des Kindergartens und der Feuerwehr gereinigt, in die der Schimmelpilz nur hereingetragen wurde, sich aber nicht gebildet hatte. Danach wurden die Räume für die Feuerwehr wieder freigegeben. (ems)

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