Tod von Politiker

Schmerz und große Trauer: Stimmen aus dem Altkreis Münden zum Tod von Thomas Oppermann

Thomas Oppermann mit Andrea Nahles.
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Thomas Oppermann ist tot.

Thomas Oppermann war in all den Jahren auch in Hann. Münden, Staufenberg und der Samtgemeinde Dransfeld immer präsent. Weggefährten aus dem Altkreis Münden äußern sich zu seinem plötzlichen Tod.

Altkreis Münden - Einen seiner letzten öffentlichen Auftritte im Altkreis hatte er bei der Mitgliederversammlung der Mündener Sozialdemokraten in Hemeln im Juli, als es um die Wahl von Dr. Karin Weber-Klatt zur Bürgermeisterkandidatin für Hann. Münden ging.

Als junger Richter war Thomas Oppermann in Hann. Münden

Münden sei für ihn auch ein Stück Heimat, sagte Oppermann einmal in einem Interview mit unserer Zeitung. Als junger Richter war er von von 1988 bis 1989 Rechtsdezernent der Stadt. Und wenn er im Wahlkampf für seine SPD kämpfte, war es für den umworbenen Talk-Show-Gast auch selbstverständlich die kleinsten Winkel der Region zu besuchen – wie 2017, als er auf der Roten Bank der Staufenberger Sozialdemokraten auf dem Dorfplatz in Escherode Platz nahm. Sein plötzlicher Tod bewegt auch hier viele Menschen.

Gerd Hujahn (SPD): Große Bestürzung über die Nachricht

Der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Hujahn aus Hann. Münden schreibt: „Mit großer Bestürzung habe ich heute Morgen vom Tod Thomas Oppermanns erfahren. Thomas Oppermann war ein langjähriger politischer Weggefährte und Freund, auf dessen Unterstützung ich mich stets verlassen und auf dessen Integrität ich stets vertrauen konnte. Er widmete seine Arbeits- und Lebenszeit den sozialdemokratischen Grundsätzen und kämpfte für soziale Gerechtigkeit. Niemals vergaß er seine südniedersächsischen Wurzeln und setzte sich für eine Vielzahl an Projekte in seiner Heimat ein. Dabei behielt er nicht nur die Universitätsstadt Göttingen im Fokus, sondern kümmerte sich auch um die strukturelle Stärkung des ländlichen Raums.“ Mit Thomas Oppermann verliere er einen guten Freund und Ansprechpartner und die Bundes-SPD einen fähigen Genossen mit kreativem Kopf, klarer Sprache und tiefen sozialdemokratischen Grundsätzen. „Er wird uns fehlen!“, so Hujahn.

Gudrun Surup, SPD-Ortsvereinsvorsitzende in Hann. Münden, sagt: „Die Nachricht hat mich total geschockt. Thomas Oppermann war ein großer Politiker, der sich sehr für unseren Ortsverein eingesetzt hat. Noch zur Vorstellung unserer Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Hann. Münden hat er eine Rede voller Vitalität gehalten.“ Der Tod Oppermanns sei ein großer Verlust, sie empfinde daher Schmerz und große Trauer, so Surup.

SPD-Ortsvereins Dransfeld: „Wir trauern um einen guten Freund“

Hans-Jürgen Beister, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Dransfeld, schreibt: „Wir trauern um einen guten Freund und Wegbegleiter. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahe standen.“ Der Ortsverein sei tief betroffen und schockiert über den plötzlichen und unerwarteten Tod. Thomas Oppermann habe der SPD in Dransfeld viele Jahre als Vorsitzender des Unterbezirkes zur Seite gestanden. „Viele Themen haben wir mit ihm diskutiert und besprochen. Auch die vielen Besuche in der Samtgemeinde Dransfeld werden uns in guter Erinnerung bleiben. Durch sein ,politisches Gewicht‘ hat er sich für unsere Region eingesetzt und viele Projekte in die Wege leiten können.“

Roland Schepp, Vorsitzender der Staufenberger CDU: „Wir sind vom plötzlichen und unerwarteten Tod unseres Unterbezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann tief betroffen. Thomas hinterlässt nicht nur in der großen Politik seine Spuren. Ob bei Wahlständen, Hausbesuchen oder nur zur Information war er oft in Staufenberg mit unterwegs. Wir verlieren einen großen Politiker und einen guten Freund. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahe standen.“ (Von Thomas Schlenz, Kim Henneking und Ekkehard Maass)

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