Spende des Dehoga-Kreisverbands

Hann. Münden: Schnelltests für Gastronomen

Dr. Yannick Stryga (rechts) demonstriert zusammen mit Frank Stryga, wie das Stäbchen in den Rachenraum eingeführt wird. Elisa Angelilli vom Restaurant Antico&Abruzzo hatte sich als Testperson bereit erklärt.
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Dr. Yannick Stryga (rechts) demonstriert zusammen mit Frank Stryga, wie das Stäbchen in den Rachenraum eingeführt wird. Elisa Angelilli vom Restaurant Antico&Abruzzo hatte sich als Testperson bereit erklärt.

Mit einer Aktion möchte der Dehoga-Kreisverband Hann. Münden das Vertrauen der Bevölkerung in die Gastronomie stärken.

Hann. Münden – 16 von 28 Mitgliedsbetrieben des Hann. Mündener Kreisverbandes wenden Schnelltests an, um Mitarbeiter auf das Coronavirus testen zu können. Diese wurden vom Kreisverband gespendet. „So können sich unsere Gäste beim Besuch unserer Betriebe ein Stück weit sicherer fühlen“, sagte dazu Vorsitzender Guido Einecke. Denn viele Betriebe haben einen Abholservice und außerdem hoffen sie auf eine baldige Öffnung.

Am Mittwoch wurden die Schnelltests auf dem Rathausvorplatz vom Vorsitzenden an die Mitgliedsbetriebe übergeben.

Jeder Betrieb bekam eine Packung mit 25 Stück, größere Betriebe erhielten die doppelte Menge.

Da es sich um Tests handelt, die ausschließlich für medizinisches Personal oder geschulte Personen vorgesehen sind, gaben die Zahnärzte Dr. Yannick und Frank Stryga aus Hedemünden auf dem Rathausvorplatz eine Einweisung, gingen auf Fragen ein und erklärten ganz genau und gut verständlich die Handhabung. Frank Stryga machte deutlich, dass die Effektivität höher liege als bei den Laientests. Die Praxis Stryga hatte die hochwertigen Tests besorgt. „Es muss nur jeweils eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter eines Betriebes die Tests vornehmen“, erklärte Dr. Yannick Stryga.

Da man immer davon ausgehen solle, dass die zu testende Person hoch infektiös sei, müsse man sich auf jedem Fall beim Testen selber schützen. Dazu gehören Einmalkittel, Mund-Nasen-Schutz, Haarhaube, ein durchsichtiges Visier oder eine Schutzbrille sowie Handschuhe. Dr. Stryga erklärte die Bedeutung der Anzeigen auf der Skala. Vorgegeben sei ein Tag Gültigkeit, aber diese Tests würden durchaus über mehrere Tage Sicherheit geben.

Die beiden Zahnärzte demonstrieren, wie die Stäbchen mit einer Watteschicht in die Nase oder den Rachenraum eingeführt werden und dann die Probenentnahme ausgewertet wird. Nach 15 Minuten steht das Ergebnis fest. (Petra Siebert)

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