Fünf Gewinner geehrt

Schreibwettbewerb „Quo vadis? Hann. Münden nach Corona“ ist beendet

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Die fünfköpfige Jury beriet per Videokonferenz über die anonymisierten Texte.

15 Autoren haben ihre Texte eingereicht. Fünf Gewinner wählte die Jury des Schreibwettbewerbs „Quo vadis? Hann. Münden nach Corona“ nun aus. 

Die Texte in Gedicht- und Briefform, Tagebuchcharakter oder Gedankenschnipsel wurden von Erwachsenen geschrieben und entstanden am Küchentisch oder im Homeoffice, berichtet die Initiatorin und freie Journalistin Esther Niederhammer.

„Die Beiträge waren viel nachdenklicher und oft sehr persönlich“, sagt Niederhammer zum dritten Wettbewerb seiner Art.. „Eindeutig fanden die Erlebnisse und Gefühle der TeilnehmerInnen unter dem Einfluss der Coronazeit ihren ganz eigenen Weg aufs Papier.“ Es habe weniger Einsendungen als bei den vergangenen Wettbewerben gegeben, vielleicht weil nur digitale Einsendungen möglich waren. Auch die Jury konnte aufgrund der Kontaktsperre nur per Video konferieren. Bettina Sangerhausen (Journalistin und Vogtin im Mittelalterdorf Steinrode), Julia Erlen (Buchhändlerin Buchhandlung Winnemuth), Angelika Köneke (Wirtschaftspychologin und Choach), Ute Kretschmann (Journalistin) und Esther Niederhammer lagen die Texte in anonymisierter Form vor.

Nach eineinhalb Stunden Beratung standen die Gewinner fest: Gerd Kroupa aus Hann. Münden, Lore Puntigam aus Hann. Münden, Karen Ulbrich aus Scheden, Monika Koch aus Grebenstein und Carolin Schwarz aus Kassel. Aufgrund der aktuellen Situation wird keine öffentliche Preisverleihung veranstaltet. Wenn möglich, soll eine Feier nachgeholt werden. Die Preise liegen ab Dienstag, 2. Juni, in der Buchhandlung Winnemuth zur Abholung bereit und können bei Bedarf nach Hause gebracht werden (E-Mail an kontakt@esther-niederhammer.de). Die Preise: 1 mittelalterliches Schreibset (Mittelalterdorf Steinrode, selbst hergestellt), 2 Büchergutscheine (Buchhandlung Winnemuth), 1 Gutschein für ein Quo-Vadis-Perspektiv-Coaching (mit Angela Köneke), 1 Gutschein für die erste analoge Schreibwerkstatt nach Corona (mit Esther Niederhammer).

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