Schülerzahlen: Hauptschule und Gymnasium Gewinner

Gegen den Trend: Neben dem Grotefend-Gymnasium ist der zweite Gewinner beim Rennen um die Gunst der Eltern die Hauptschule. 32 Kinder, verteilt in zwei Klassen, wurden an der Schule am Botanischen Garten angemeldet, das sind 13 mehr als im vorigen Schuljahr. „Das ist gegen den Trend“, meint Kreisrat Marcel Riethig (SPD). Foto: Maaß

Altkreis Münden: Bei den Anmeldungen der Fünftklässler im Altkreis Münden für das neue Schuljahr sind das Mündener Gymnasium und die Hauptschule die Sieger.

Die Hauptschule und das Grotefend-Gymnasium (GGM), beide in Hann. Münden, sind bei den kommenden Fünftklässlern sehr gefragt. Beim Gymnasium haben sich nach den vorliegenden Zahlen des Landkreises 125 Schüler fürs neue Schuljahr angemeldet. Das sind 16 Kinder mehr als im Schuljahr 2014/2015. Damit gehen fünf fünfte Klassen im GGM an den Start.

Der zweite Gewinner beim Rennen um die Gunst der Eltern ist die Hauptschule. 32 Kinder, verteilt in zwei Klassen, wurden angemeldet, das sind 13 mehr als im vorigen Schuljahr. „Das ist gegen den Trend“, meint Kreisrat Marcel Riethig (SPD), der sich über den Zuwachs für die Hauptschule freut. Eltern honorierten damit die gute Arbeit der Schule.

Als stabil bezeichnet Riethig nach den Anmeldezahlen die Lage bei den beiden Realschulen in Münden und bei der Oberschule in Dransfeld. Die Befürchtung, dass nach der Bildung des gemeinsamen Schulbezirks mit Göttingen Dransfelder Eltern ihre Kinder verstärkt in Göttinger Schulen anmelden, habe sich erfreulicherweise nicht bestätigt.

Brunhilde Ulbricht, Rektorin der Schule am Botanischen Garten, und Heidrun Korsch, Direktorin des Grotefend-Gymnasiums, freuen sich über die Anmeldezahlen für ihre Schulen. Ulbricht führt den Zuwachs darauf zurück, dass die Schule Ganztagsunterricht anbiete mit Förderunterricht, Arbeitsgemeinschaften und Hausaufgabenbetreuung. Ein weiterer Schwerpunkt sei, Schüler frühzeitig bei der Berufswahl zu unterstützen.

Das Plus bei den Anmeldungen bestätige die gute pädagogische Arbeit des Gymnasiums, so Korsch. Ein wichtiges Argument bei der Entscheidung der Eltern sei vermutlich auch die Tatsache, dass die Schüler der Klassen fünf bis acht wieder nach 13 Jahren ihr Abi „bauen“ können. Damit hätten die Schüler wieder mehr Zeit zum Lernen als bei dem Abitur nach 12 Jahren.

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