„Schweinepest verhindern“

Bewegungsjagd des Mündener Stadtwalds fand unter Coronaregeln statt

Auf das traditionelle Jagdhornblasen muss zurzeit bei den Jagden verzichtet werden.
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Auf das traditionelle Jagdhornblasen muss zurzeit bei den Jagden verzichtet werden.

Eine Bewegungsjagd ganz anders erlebten Jägerinnen und Jäger vor dem Lockdown im Bereich des Mündener Stadtwaldes.

Waren die bisherigen Bewegungsjagden geprägt von Tradition und Brauchtum, standen in diesem Jahr andere Regeln auf der Agenda: Die Hygiene. Es galten das Abstandsgebot, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, ein Hygienekonzept musste vorliegen, die Kontaktverfolgung sichergestellt sein.

Auf das Jagdhorn blasen, Strecke legen mit entsprechenden Totsignalen und das Schüsseltreiben (gemeinsames Mahl der Jäger am Ende) musste verzichtet werden. „Wir haben sehr darauf geachtet, dass das Hygienekonzept eingehalten wurde“, sagte dazu Susanne Gohde, Leiterin des Betriebes Stadtwald. Sie und ihre Stellvertreterin Annika Meier haben die Bewegungsjagden am Hühnerfeld und am Blümer Berg ausgerichtet.

Trotz alledem war die Bewegungsjagd wichtig, denn die staatlich festgelegten Abschusspläne sollen trotz Corona weitestgehend erfüllt werden. Auch zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist diese Art, genau wie die Einzeljagd, wichtig. Wird die Strecke nicht gemacht, gebe es im nächsten Jahr einen immensen Zuwachs an Wildtieren.  

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