Ingenieurbüro erstellt hydraulisches Gutachten

Schwergut-Terminal an der Weser: Zuschuss ist beantragt

Hann.Münden. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem Schwergut-Terminal an der Weser in Hann. Münden ist nun getan.

Nach Auskunft von Rolf Bilstein, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung, liegt beim Projektbüro Südniedersachsen in Göttingen ein Förderantrag zur Finanzierung eines Schwergut-Terminals vor.

Da das ins Auge gefasste Grundstück im Weserpark in einem Hochwassergebiet liegt, erstellt ein von der Stadt beauftragtes Ingenieurbüro ein hydraulisches Gutachten. Die Fachleute prüfen, ob und wie ein Terminal - eine Halle mit einer Krananlage - parallel zur Weser dort machbar ist, ohne den Hochwasserschutz zu gefährden. Ende Mai soll das Gutachten vorliegen.

Bürgermeister Harald Wegener hat mit dem Investor gesprochen, der sich für den Bau und den Betrieb des Terminals interessiert. Voraussetzung ist, dass Fördermittel bewilligt werden.Vor dem Hintergrund will, wie Bilstein deutlich machte, auch die Wirtschaftsförderung in Kassel versuchen, Fördermöglichkeiten beim Land Hessen für das Schwergutterminal auszuloten. Hintergrund ist, dass nordhessiche Betriebe wie Arvos aus Kassel und die Maschinenbaufirma Richter aus Hesssich Lichtenau die Weser in Hann. Münden nutzen, um mit Binnenschiffen ihre produzierten Schwergüter zu den Überseehäfen zu bringen.

Rubriklistenbild: © dpa

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