Noch bis Ende Dezember 

Puzzle und Rührgerät: Ausstellung über Heimat wird im Welfenschloss in Hann. Münden gezeigt

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Teile in Form von Ländern: Das Geo-Puzzle in der Heimatausstellung im Städtischen Museum im Welfenschloss ist ein Besuchermagnet.

Die Sonderausstellung „Heimat ist …“  wird bis Ende Dezember in Hann. Münden gezeigt. Die Ausstellung widmet sich unter anderem dem Thema Lieblingsspeisen. 

Danach geht das Städtische Museum bis Ende März in die Winterpause. „Das Länderpuzzle ist der Renner. Fast alle Besucher nehmen sich Zeit dafür“, sagt Gudrun Richau, seit über 20 Jahren Mitarbeiterin des Städtischen Museums in Hann. Münden. „Wir haben bereits viele nette Gespräche geführt und erfahren, dass der Begriff Heimat verschiedene Bedeutungen hat“, berichtet sie.

Das Geo-Puzzle zum Mitmachen besteht aus 68 Teilen. Kinder (und natürlich auch Erwachsene) lernen die Welt damit spielerisch kennen, „sie können so mehr dafür tun, sie zu bewahren“, heißt es auf der Verpackung. Die Ländernamen, ihre Umrisse und ihre geografische Lage prägen sich gut ein.

Puzzle: In Großbritannien erfunden 

Puzzle (sprich: Passel) ist der englische Begriff für Rätsel oder Geheimnis. Da die ersten Spiele mit der Laubsäge hergestellt wurden, blieb es bei der Bezeichnung „Jigsaw Puzzle” (Laubsägen-Rätsel). Bei dem Lege- und Geduldsspiel müssen die Einzelteile wieder zusammengefügt werden.

Erfunden wurde das Puzzle 1767 von John Spilsbury (1739–1769). Der Kartograph leimte für Lehrzwecke eine Landkarte von Großbritannien auf ein Holzbrettchen und zersägte es dann entlang der Grenzlinien der Grafschaften.

Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Massenproduktion, Puzzles wurden auf Pappe gedruckt, die Teile im Anschluss ausgestanzt. Inzwischen gibt es Puzzles auch dreidimensional, beispielsweise als 3D-Eiffelturm.

Lieblingsspeisen im Welfenschloss

Die Heimatausstellung im Welfenschloss beschäftigt sich darüber hinaus mit Lieblingsspeisen.

Klassiker zum Kurbeln: Die Teigrühr- und Knetmaschine „Anna“ des Unternehmens Hünersdorff besteht aus Zinkguss. Auch die Zah nradkonstruktion ist unverwüstlich.

Die Besucher dürfen an Gewürzen schnuppern, die Erinnerungen wecken. Ergänzend wird die Teigrühr- und Knetmaschine „Anna“ gezeigt. Sie wurde um 1900 von dem Unternehmen Hünersdorff aus Zinkguss gefertigt.

Ihre Zahnradkonstruktion zum Kurbeln ist unverwüstlich, sie verfügt über Rührbesen und Knethaken zum Wechseln.

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