"Konzept professionell umsetzen"

Sozialministerin zum Klinikum: Bevölkerung dauerhaft versorgen

Cornelia Rundt

Hann.Münden/Hannover. Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD) hat Stellung zum Krankenhausstandort Hann. Münden genommen.

Sie sagte: "Der künftige Betreiber des Klinikums in Hann. Münden muss das Konzept der Einhäusigkeit professionell umsetzen und eine dauerhafte Versorgung der Bevölkerung zum Ziel haben."

Mit Einhäusigkeit meint die Ministerin den Zusammenschluss der beiden Krankenhäuser, Nephrologisches Zentrum Niedersachsen und Krankenhaus Hann. Münden, unter dem Dach des Klinikums Hann. Münden. Am Gesundheitszentrum Vogelsang laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren, das Land hat 34 Millionen Euro für den Um- und Neubau zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste, Betreiberin der beiden Mündener Krankenhäuser und weiterer medizinischer Einrichtungen in Bad Münder, Stadthagen, Bad Pyrmont und Hannover-Linden, hatte am Montag beim Amtsgericht Hannover Planinsolvenz beantragt, die vom Gericht bestätigt wurde.

Das „Heft des Handelns“, sagte die Ministerin, liege jetzt in den Händen des Insolvenzverwalters, „mit dem wir bereits in Kontakt stehen.“ Das Sozialministerium stehe als Ansprechpartner zur Verfügung. Im Vordergrund aller Bemühungen, betonte Cornelia Rundt, müsse die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung der Menschen und die Absicherung der Beschäftigten stehen. Es sei gut, so die Ministerin, dass daran gerade mit Hochdruck gearbeitet werde.

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