Sparkassen Osterode am Harz, Duderstadt, Münden und Bad Sachsa betroffen

Fusionsverhandlungen: Hann. Mündener Sparkassen-Mitarbeiter in Sorge

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Spalier für den Rat: Mitarbeiter der Sparkasse Münden hatten vor der jüngsten Ratssitzung im Gebäude der Mündener Versorgungsbetriebe die Ratsmitglieder empfangen.

Am Montag wollen Landrat Bernhard Reuter und die Bürgermeister der beteiligten Städte über die Sparkassen-Fusionsverhandlungen informieren. Noch ist unklar, was das für den Standort Münden bedeutet.

Die Fusionsverhandlungen der Sparkassen Osterode am Harz, Duderstadt und Münden sowie der Stadtsparkasse Bad Sachsa stehen vor einer Entscheidung. Eine Verhandlungskommission habe eine grundsätzlich tragfähige Fusionsvereinbarung erarbeitet, teilte Ulrich Lottmann, Sprecher des Landkreises Göttingen, mit. Die eigentliche Entscheidung liege nun beim Kreistag des Landkreises Göttingen und den Räten der Städte Osterode am Harz, Bad Lauterberg im Harz, Duderstadt, Hann. Münden und Bad Sachsa als Vertretungen der Träger der vier Institute, so Lottmann weiter.

Im Rat der Stadt Hann. Münden stand das Thema auf der Tagesordnung des nichtöffentlichen Teils der jüngsten Sitzung im Gebäude der Versorgungsbetriebe Hann. Münden. Vor dem Eingang des Gebäudes hatten rund 35 Mitarbeiter der Mündener Sparkassen ein Spalier gebildet, durch das die Ratsmitglieder zur Sitzung gehen mussten. In der Hand hielten sie Zettel mit der Aufschrift „Wir sind die Sparkasse“ und „fair menschlich nah“. Damit wollten sie die Ratsmitglieder an ihre Verantwortung für die Mitarbeiter der Mündener Sparkasse erinnern.

Die Verdi-Betriebsgruppe hatte schon im August in einem offenen Brief darauf hingewiesen, dass sie in der angedachten Konstellation erhebliche Nachteile für die Stadt Hann. Münden, die Sparkasse und ihr Personal sehe. Es sei zu erwarten, dass sich aufgrund von Größe und geografischer Lage die Sparkassen Osterode und Duderstadt den Hauptsitz und die Geschäftsleitung teilen und in diesem Zuge die Verwaltungs- und Marktfolgebereiche dort zentralisiert werden. Rund die Hälfte der Mitarbeiter der Sparkasse Münden (circa 50) müssten zukünftig täglich 150 Kilometer mehr fahren.

Am Montag wollen Landrat Bernhard Reuter und die Bürgermeister der beteiligten Städte über Inhalt und Verlauf der laufenden Beratungen informieren.

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