Spenden für Kinderhilfe in der Ukraine

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Freuen sich über jede Spende: Unser Bild zeigt (v.li.) Eva Becker und Stefanie Beatus vom Vitanas Senioren Centrum und Uwe und Dörte Franke von der Tschernobyl-Kinderhilfe.

Hann.Münden. Mitarbeiter des Vitanas Senioren Centrum sammeln Geld- und Sachspenden für arme Kinder in der Ukraine.

Kuscheltiere, Fahrräder, Kleidungsstücke und gut 500 Euro sind bereits zusammenkommen: Seit dem 26. Mai sammelt das Vitanas Senioren Centrum Geld- und Sachspenden, um die Tschernobyl-Kinderhilfe zu unterstützen.

Eva Becker, Verwaltungsangestellte des Centrums, hatte in der Mündener Evangelisch-lutherischen Stadtkirchengemeinde von der Tschernobyl-Kinderhilfe und deren Arbeit erfahren. Mit dem Kollegium des Centrums entschied sie kurzerhand, Spenden im Centrum selbst zu sammeln.

Becker und Stefanie Beatus organisierten und so „wurde die Aktion zum Selbstläufer“, sagte Centrumsleiterin Beate Mäkel. Die Belegschaft habe freudig mitgemacht und Aufgaben übernommen, um die Aktion voranzubringen. „Das ist Team-Work“, lobte Mäkel.

Bis Samstag, 25. Juni, nimmt das Centrum auch Spenden von außerhalb, also von Privatpersonen oder Institutionen, an. Diese, so betonten Becker, Beatus und Mäkel, gingen direkt an die Tschernobyl-Kinderhilfe und erreichten notleidende Familien.

Spenden können zu den Geschäftszeiten von Montag bis Freitag zwischen acht und 18 Uhr im Vitanas Senioren Centrum (Berliner Ring 7) abgegeben werden. Neben Kleidungsstücken für Kinder und Erwachsene werden auch Kinderfahrräder und Spielzeug angenommen. Die Sachspenden werden per Bus in die Ukraine transportiert und kommen den Kindern und ihren Familien direkt zu. Geldspenden können auf die Konten der Tschernobyl-Kinderhilfe überwiesen werden, nach Wunsch auch mit Spendenbescheinigung.

Da die Aktion bisher so erfolgreich gewesen sei, wolle die Belegschaft auch im kommenden Jahr sammeln.

Dörte und Uwe Franke leiten die Tschernobyl-Kinderhilfe seit 16 Jahren. Sie besuchen regelmäßig Familien in der Ukraine und laden jährlich 40 Kinder zu einer einmonatigen, kostenlosen Freizeit nach Speele ein. Wegen der großen Armut „müssen die Menschen in der Ukraine aus ihrem Garten leben“, berichtete Uwe Franke. Die Kinder brächten ihm und seiner Frau „überschwängliche Dankbarkeit“ entgegen, machte er deutlich.

Singen im Gottesdienst 

Eva Becker ist engagiertes Mitglied der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in Hann. Münden. Seit über zehn Jahren pflegt die reformierte Gemeinde regelmäßigen Kontakt zu Uwe und Dörte Franke und unterstützt deren Arbeit.

So lädt die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde für Sonntag, 19. Juni, ab 10 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in ihre Kirche, Burgstraße 8, in Hann. Münden ein. Mitgestaltet wird er von den Kindern aus der Ukraine. Im Gottesdienst werden die Kinder auch einige Lieder auf deutsch präsentieren. (mgo)

Kontakt zu Uwe Franke unter 04661 / 56 23 oder per E-Mail:u-d-franke@online.de. Weitere Infos: www.tschernobyl-kinderhilfe-online.de

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