Bauarbeiten haben begonnen

Stadt Hann. Münden baut zwei moderne Klärwerke in Glashütte und Bursfelde

Arbeiten in Glashütte: Klaus Wamser an der Baustelle, an der gerade die moderne Kläranlage entsteht.
+
Arbeiten in Glashütte: Klaus Wamser an der Baustelle, an der gerade die moderne Kläranlage entsteht.

Hann. Münden. Die städtischen Kläranlagen in Glashütte und Bursfelde werden erneuert. Den Anfang macht die Anlage in Glashütte. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Am Mittwoch lieferte die Kasseler Hoch- und Tiefbaufirma Pfeiffer schwere Bauteile, das schwerste wiegt zehn Tonnen, wie Bauleiter Klaus Wemser erklärte.

Die Erneuerung soll Mitte Juni abgeschlossen sein, sagt der Betriebsleiter der Stadtentwässerung, Joachim Spiegler. Neben dem Glashütter Klärwerk an der Weser wird die Anlage in Bursfelde erneuert. "Diese Arbeiten beginnen Mitte Mai und dauern voraussichtlich bis Mitte Juli", so Spiegler. Durch die Neubauten erhalten beide Orte hochmoderne Kläranlagen, sagt Spiegler. Die Kosten belaufen sich für beide Anlagen auf etwa 550.000 Euro.

Neubau statt unwirtschaftlicher Sanierung

In Absprache mit dem Landkreis Göttingen sei man zu der Entscheidung gekommen, die Kläranlagen neu zu bauen. Eine Sanierung wäre unwirtschaftlich gewesen, sagt Spiegler. Insgesamt verfügt die Stadt Hann. Münden über vier Klärwerke, neben Glashütte und Bursfelder noch über das Zentralklärwerk in Gimte und eine Anlage in Hedemünden.

An das Klärwerk Glashütte seien 84 Einwohner angeschlossen, an die Bursfelder Anlage 25 plus Gäste des Klosters und der Klostermühle. Im Herbst 2016 war der ungefähr 2,8 Millionen Euro teure Umbau der Kläranlage in Hedemünden abgeschlossen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.