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Hann. Münden plant neue Radwege

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Hier beginnt der Ausbau: Der erste Bauabschnitt für den Lückenschluss des Radwegenetzes wird ab der Fußgängerampel in Volkmarshausen, in Richtung Hann. Münden (rote Markierung), voraussichtlich 2023 in Angriff genommen.
Hier beginnt der Ausbau: Der erste Bauabschnitt für den Lückenschluss des Radwegenetzes wird ab der Fußgängerampel in Volkmarshausen, in Richtung Hann. Münden (rote Markierung), voraussichtlich 2023 in Angriff genommen. © Stadt Hann. Münden/Mathias Simon

Die Mündener erhalten in den nächsten Jahren im Stadtgebiet neue Radwege. Damit sollen Lücken geschlossen werden. Entsprechende Pläne stellte die Stadt gestern vor.

Hann. Münden – Die Stadt Hann. Münden plant zusammen mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in den nächsten Jahren den Ausbau des Radwegenetzes in der Stadt. Dabei geht es um Lückenschlüsse zwischen den Mündener Ortsteilen und Fernradwegen. Beginn soll im kommenden Jahr an der Bundesstraße 3 in Volkmarshausen sein. Da es sich um Radwege entlang von Bundesstraßen handele, werde der wesentliche Anteil der Kosten von der Landesverkehrsbehörde getragen, teilte Jörg Golde Fachdienstleiter Sicherheit und Ordnung der Stadt, auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Die Verhandlungen über Detailfragen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Zuvor hatten Golde und Nicole Prediger, Leiterin des Bereichs Stadtentwicklung, in einer gemeinsamen Mitteilung über die Pläne informiert. „Weil wir auf den Neubau der Weserbrücke und den Bau der Kreisel an den Brückenköpfen warten müssen, soll zunächst mit dem Ausbau des Radwegenetzes, aus Richtung Volkmarshausen kommend, begonnen werden“, heißt es in der Mitteilung. Der neue Radweg nach Hann. Münden soll direkt neben der Bundesstraße 3 als eigenständiger Fahrradweg entstehen.

Der erste Abschnitt verlaufe auf der linken Seite in Richtung Hann. Münden bis zum Ortseingang. Bevor mit dem Bau im kommenden Jahr begonnen werden könne, müsse die Stadt aber für dieses Teilstück noch das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens abwarten.

Ziel in den nächsten beiden Schritten sei es dann, den Radweg innerorts separat entlang der Göttinger Straße bis hin zur Weserbrücke fortzuführen – „sofern deren Neubau bis dahin abgeschlossen sei.“ Drei weitere Abschnitte sollen in den nächsten Jahren folgen.

Dabei gehe es um die Lückenschlüsse zwischen der Weserbrücke und der historischen Werrabrücke (B 80), zwischen der Veckerhäger Straße (Ortseingang Hann. Münden aus Richtung Reinhardshagen kommend) und der Weserbrücke (B 80) sowie zwischen der Weserbrücke und der Pionierbrücke (B 3). Die Planungen für die Wilhelmshäuser Straße (B 3) müssten im Detail überarbeitet werden.

„Die Straßenbreite ist dort für die Einrichtung von Fahrradschutzstreifen nicht ausreichend, weshalb eine Neuplanung notwendig wird“, heißt es weiter.

Prediger und Golde weisen darauf hin, dass in Hann. Münden im Arbeitskreis Radverkehr seit 2020 „intensiv über den Radverkehr in der Stadt diskutiert“ werde. Beteiligt seien in dem Kreis die Bereiche Stadtentwicklung, Finanzen, Kommunale Dienste, der Fachdienst Sicherheit und Ordnung, die Hann. Münden Marketing GmbH und der Fachdienst Radwegeplanung des Landkreises Göttingen.

Zu den ersten Erfolgen gehöre, dass in den Ortsteilen und in der Innenstadt neue Fahrradstellflächen mit sogenannten Fahrradbügeln entstanden seien, die der Landkreis finanziert habe. Außerdem habe eine fahrradspezifische Verkehrsschau unter Beteiligung des Landkreises, der Polizei und des ADFC stattgefunden, um Mängel zu erkennen und beseitigen zu können. Ferner sei unter anderem an der Straße Vogelsang ein Fahrradschutzstreifen angelegt worden. Von Ekkehard Maass

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