Behinderungen auf der A7: Straßenabläufe sollen Aquaplaning-Gefahr mindern

Straßenabläufe werden neu gefasst: Bauarbeiter Sven Neumann links im Bagger und Fred Mohrmann auf der Autobahn 7 am Laubacher Berg Richtung Süden. Foto: Krischmann

Hann. Münden. Am Laubacher Berg der A7 werden die Straßenabläufe erneuert, damit das Regenwasser abfließen kann. Bis Wochenmitte sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Engpass am Laubacher Berg der Autobahn 7. Richtung Süden stehen Autos und Lkw seit Beginn voriger Woche nur zwei Spuren zur Verfügung, Standspur und Hauptfahrstreifen sind wegen Bauarbeiten gesperrt. Bei Straßenabläufen sei das Pflaster kaputt und habe sich verschoben, sodass das Wasser nicht mehr vollständig ablief, berichtet der Leiter der Autobahnmeisterei Göttingen, Dipl. Bauingenieur Martin Rohloff.

Bauarbeiter der Firma Rauser aus Goslar sind dabei, auf 1,5 Kilometer Länge 32 Abläufe an dem Steilstück neu zu fassen. Statt mit pflegeintensivem Pflaster - zwischen den Steinen wächst Unkraut, das beseitigt werden muss - werden die kleinen Flächen neben den Gullys jetzt mit Beton ausgefüllt. Bis Wochenmitte will die Firma, sofern es trocken bleibt, mit den Arbeiten fertig sein.

Rohloff weiß, dass auch eine kleine Maßnahme wie diese zu Verkehrsbehinderungen führt und Autofahrer in die Verzweiflung treibt, wenn sie am mit acht Prozent Steigung steilsten Autobahnstück Deutschlands hinter Brummis hängen.

So unspektakulär die Arbeiten seien - die Kosten liegen im niedrigen fünfstelligen Bereich - so wichtig seien jedoch in der Wirkung funktionierende Straßenabläufe, betont Rohloff. Könnte das Regenwasser nicht in die Gullys fließen, würden Wassermassen bergab schießen. Erhebliche Gefahr von Aquaplaning wäre die Folge.

Was den Termin angehe, so könne sich die Autobahnverwaltung den nicht aussuchen, sagt Rohloff. Die Baufirmen seien sehr stark ausgelastet und hätten kaum Termine frei. Er sei daher froh, dass die Arbeiten noch vor dem Winter über die Bühne gehen.

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